"Der Liebe Beine machen" - Gespräch mit Dr. Gunther Fleischer

"Der Liebe Beine machen" - Gespräch mit Dr. Gunther Fleischer

vor 1 Monat
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Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Monat
Zu Beginn des Podcasts erzählt Dr. Gunther Fleischer, warum er
katholische Theologie studiert hat. Schon als Kind wurde er durch
seine Familie, seinen Pfarrer und engagierte Lehrer geprägt.
Besonders diese Menschen weckten seine Begeisterung für Glauben und
Kirche. Später studierte er unter anderem in Paris – eine Zeit, die
ihn sehr geprägt hat, nicht nur durch das Studium, sondern auch
durch Kultur, Musik und das Leben in der Stadt. Danach geht es
in "Blick in die Bibel" um eine schwierige Stelle aus dem
Johannesevangelium. Jesus spricht dort viel über seinen "Vater" und
den "Sohn", was schnell verwirrend wirken kann. Fleischer erklärt:
Das Evangelium will zeigen, dass Jesus ganz eng mit Gott verbunden
ist. Gleichzeitig geht es nicht darum, Menschen Angst vor dem
Gericht zu machen. Die Botschaft ist vielmehr: Der Glaube soll die
Menschen dazu bewegen, liebevoll zu handeln. Eine spannende
Erklärung, die den Bibeltext plötzlich ganz neu verständlich macht
– und Lust auf die ganze Podcastfolge macht.Aus dem
Johannesevangelium: In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden:
Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke. Darum suchten die
Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach,
sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott
gleichmachte. Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den
Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in
gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt
ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen,
sodass ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt
und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.
Auch richtet der Vater niemanden, sondern er hat das Gericht ganz
dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater
ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn
gesandt hat. Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem
glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht
ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da,
in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und
alle, die sie hören, werden leben. Wenn wie der Vater das Leben in
sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu
haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er
der Menschensohn ist. Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt,
in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und
herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben
auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht
auferstehen. Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte,
wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich
nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich
gesandt hat. (Joh 5,17-30)( Ständige Kommission für die
Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet) 
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