Rechtes Gedankengut an Schulen – was tun? Mit Laura Nickl und Max Teske
45 Minuten
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vor 1 Tag
„Die Rahmenbedingungen an Deutschlands Schulen sind
katastrophal“, sagt Lehrerin Laura Nickl. Für die Vermittlung
demokratischer Werte bleibe kaum Raum, während Hass, Hetze und
Ausgrenzung vielerorts zum Schulalltag gehörten. In ihrem
Buch „Rechtsruck im Klassenzimmer“ beschreiben sie und
ihr Kollege Max Teske ihre Erfahrungen an einer Oberschule im
Spreewald. Dort war rechtes
Gedankengut allgegenwärtig – von verfassungsfeindlichen
Symbolen bis hin zu offenem Druck auf alle,
die sich nicht dem rechten
Mainstream unterordneten.
Als die beiden einen Brief über ihre Sorgen und
Erfahrungen an regionale Zeitungen schrieben, entstand
ein überraschend großer Medienrummel. Danach
folgten auf der einen Seite Solidarität, doch auf der
anderen Seite Ausgrenzung, Beschimpfungen als
„Nestbeschmutzer“ und Hetzkampagnen aus dem rechtsextremen
Umfeld. Eine klare Reaktion des Landes Brandenburg
blieb jedoch aus – bis heute.
Die Ursachen für den Rechtsruck sehen die
Lehrkräfte unter anderem in fehlenden Perspektiven für
Jugendliche. Viele suchten Halt – etwa im Umfeld des
Fußballvereins Energie Cottbus, dessen Fanszene als rechtsextrem
gilt. Gleichzeitig seien viele Elternhäuser mit eigenen Problemen
belastet, sodass aus dieser Richtung wenig Unterstützung zu
erwarten sei.
Welche Ideen und Impulse Laura Nickl und Max Teske haben, um
Schülerinnen und
Schülern mehr Demokratieverständnis zu vermitteln,
erzählen sie Kristina in dieser Folge.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt
uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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