Sind ältere Menschen von Elektroautos überfordert?
Bedienung per Touchscreen, «Tanken» an der Ladestation und diese
Reichweitensache: Sind Stromer zu modern für ältere
Autofahrer-Generationen?
37 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Das bietet Folge Nr. 20 Früher dominierten Tasten und Knöpfe die
Cockpits im Auto, heute blicken wir in modernen Modellen häufig nur
noch auf grosse Bildschirme. Die Bedienung läuft über den
Touchscreen oder direkt per Sprache. Das kann vor allem ältere
Menschen überfordern, die auf viele Jahrzehnte Fahrerfahrung
zurückschauen und es «anders gewohnt» sind. Der Umstieg auf ein
neues Modell ist daher für sie manchmal schwerer als für ‘Digital
Natives’, die quasi mit dem Smartphone in der Hand geboren wurden.
Doch nicht nur die Bedienung hat sich in den letzten Jahren
signifikant gewandelt und fordert heraus. Auch die neuen
Antriebsarten können zur Herausforderung werden. Zwar ist der
typische Schweizer E-Auto-Fahrer laut neuesten Studien älter als 45
Jahre und besitzt in vielen Fällen ein Haus samt
Photovoltaikanlage. Dennoch sind jüngere Menschen allgemein offener
gegenüber der E-Mobilität eingestellt. Dass bei vielen, auch
älteren Personen die Skepsis gegenüber Stromern nach wie vor gross
ist, bestätigt auch Margitta Engel in der neuesten Folge von
Elektrogeflüster. Nicht nur hört die deutsche Rentnerin immer
wieder von grossen Lücken bei der öffentlichen Infrastruktur und
langen Ladezeiten, sondern auch von hohen Preisen neuer E-Autos.
Diese würden nicht nur sie, sondern auch viele Personen im
Bekanntenkreis davon abhalten, einen Stromer als nächstes Auto in
Betracht zu ziehen. Für Christoph Stulz, pensionierter Informatiker
aus dem Aargau, steht hingegen fest: «Mein nächstes Auto wird
elektrisch sein, weil es viel umweltfreundlicher als ein Verbrenner
ist.» Aus diesem Grund würden sich auch viele Kollegen überlegen,
als nächstes einen Stromer anzuschaffen. Angst vor der Technik
hätte er überhaupt keine, gibt aber zu bedenken, dass ein Stromer
durchaus viele neue Dinge mit sich bringt, die die Menschen seiner
Generation vor neue Herausforderungen stellen.
Cockpits im Auto, heute blicken wir in modernen Modellen häufig nur
noch auf grosse Bildschirme. Die Bedienung läuft über den
Touchscreen oder direkt per Sprache. Das kann vor allem ältere
Menschen überfordern, die auf viele Jahrzehnte Fahrerfahrung
zurückschauen und es «anders gewohnt» sind. Der Umstieg auf ein
neues Modell ist daher für sie manchmal schwerer als für ‘Digital
Natives’, die quasi mit dem Smartphone in der Hand geboren wurden.
Doch nicht nur die Bedienung hat sich in den letzten Jahren
signifikant gewandelt und fordert heraus. Auch die neuen
Antriebsarten können zur Herausforderung werden. Zwar ist der
typische Schweizer E-Auto-Fahrer laut neuesten Studien älter als 45
Jahre und besitzt in vielen Fällen ein Haus samt
Photovoltaikanlage. Dennoch sind jüngere Menschen allgemein offener
gegenüber der E-Mobilität eingestellt. Dass bei vielen, auch
älteren Personen die Skepsis gegenüber Stromern nach wie vor gross
ist, bestätigt auch Margitta Engel in der neuesten Folge von
Elektrogeflüster. Nicht nur hört die deutsche Rentnerin immer
wieder von grossen Lücken bei der öffentlichen Infrastruktur und
langen Ladezeiten, sondern auch von hohen Preisen neuer E-Autos.
Diese würden nicht nur sie, sondern auch viele Personen im
Bekanntenkreis davon abhalten, einen Stromer als nächstes Auto in
Betracht zu ziehen. Für Christoph Stulz, pensionierter Informatiker
aus dem Aargau, steht hingegen fest: «Mein nächstes Auto wird
elektrisch sein, weil es viel umweltfreundlicher als ein Verbrenner
ist.» Aus diesem Grund würden sich auch viele Kollegen überlegen,
als nächstes einen Stromer anzuschaffen. Angst vor der Technik
hätte er überhaupt keine, gibt aber zu bedenken, dass ein Stromer
durchaus viele neue Dinge mit sich bringt, die die Menschen seiner
Generation vor neue Herausforderungen stellen.
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