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Beschreibung
vor 4 Monaten
Wer hat eigentlich noch den Überblick, wenn nicht mehr das beste
Modell zählt, sondern der beste Agent? Mark und Jens nehmen diese
Folge zum Anlass, mitten in Jens' eigene Live-Einrichtung von
OpenClaw einzusteigen, dem selbstständig arbeitenden KI-Agenten,
den beide liebevoll "die Krabbe" nennen. Während Jens noch
vorsichtig Berechtigungen für Apple-Account und lokales Gedächtnis
einrichtet, ist in China längst Volksfeststimmung ausgebrochen:
Über 1.000 Menschen stehen für lokale OpenClaw-Installationen
Schlange, Freelancer verdienen sich mit Einrichtungs-Services ein
Zubrot, und von den weltweit rund 140.000 öffentlich sichtbaren
OpenClaw-Agenten läuft die Hälfte in China: in Kundensupport,
Schulen und Altenpflege. Der Kontrast zur deutschen Zurückhaltung
zwischen Regulierung und Sicherheitsbedenken ist eines der
schärferen Themen der Folge. Handfest wird es beim Blick auf das
Agent Client Protocol (ACP), über das OpenClaw direkt mit
Coding-Agenten wie Claude Code oder Codex kommunizieren kann, ganze
Anwendungen werden so im Hintergrund gebaut, deployed und als
fertiger Link zurückgemeldet. Gleichzeitig sprechen die beiden
offen über die Usability-Baustelle dahinter: Zwischen Chat-Fenster,
Claude Code und Claude Co-Work verliert man als Nutzer schnell den
Überblick, wo ein einmal trainierter Skill eigentlich liegt und
wieder auffindbar ist. Praktisch wird die Folge mit zwei kleinen
Alltagsbeispielen: Mit Craft Agent und dem Modell Opus wird erst
eine tote Rechnungssoftware nachgebaut, dann ein alter n8n-Workflow
automatisiert, der Audiodateien per FFmpeg und Whisper zuschneidet:
Stichwort Make-or-Buy in ganz neuem Licht. Wissenschaftlich
untermauert wird die Skepsis mit zwei Studien: Eine MIT-nahe
Untersuchung zeigt, wie einzelne "Bad Actors" in Agenten-Netzwerken
den Konsens der übrigen Agenten kippen können, eine zweite, dass
KI-Modelle in simulierten Konflikten eher zu nuklearen
Eskalationsoptionen tendieren. Als Kontrastprogramm zum dezentralen
OpenClaw-Ansatz stellen Mark und Jens Perplexity Comet vor, das
Aufgaben in Subtasks zerlegt und dafür gezielt Modelle der
Konkurrenz einsetzt: Opus für Reasoning, Gemini für Deep Research,
Nano-Banana für Bilder, VO3.1 für Video, Grok für Tempo. Genau
darin sehen die beiden das eigentliche Rennen 2026: nicht mehr
"Krieg der Modelle", sondern "Krieg der Agenten". Wer orchestriert
die vorhandenen Modelle am geschicktesten, ähnlich wie einst Google
die Suche radikal vereinfacht hat? Am Ende bleibt der pragmatische
Rat: klein anfangen, eigene wiederkehrende Alltagsaufgaben
identifizieren und im Zweifel eine KI die andere um Empfehlung
fragen. Erstaunlich unbefangen, wie die Modelle sich gegenseitig
weiterempfehlen. Kritisch, aber mit dem gewohnten Augenzwinkern
machen die beiden klar: Einen Plan A gibt es in diesem Tempo für
niemanden, nur möglichst viele Plan Bs, mit denen man notfalls
schnell wieder rauskommt.
Modell zählt, sondern der beste Agent? Mark und Jens nehmen diese
Folge zum Anlass, mitten in Jens' eigene Live-Einrichtung von
OpenClaw einzusteigen, dem selbstständig arbeitenden KI-Agenten,
den beide liebevoll "die Krabbe" nennen. Während Jens noch
vorsichtig Berechtigungen für Apple-Account und lokales Gedächtnis
einrichtet, ist in China längst Volksfeststimmung ausgebrochen:
Über 1.000 Menschen stehen für lokale OpenClaw-Installationen
Schlange, Freelancer verdienen sich mit Einrichtungs-Services ein
Zubrot, und von den weltweit rund 140.000 öffentlich sichtbaren
OpenClaw-Agenten läuft die Hälfte in China: in Kundensupport,
Schulen und Altenpflege. Der Kontrast zur deutschen Zurückhaltung
zwischen Regulierung und Sicherheitsbedenken ist eines der
schärferen Themen der Folge. Handfest wird es beim Blick auf das
Agent Client Protocol (ACP), über das OpenClaw direkt mit
Coding-Agenten wie Claude Code oder Codex kommunizieren kann, ganze
Anwendungen werden so im Hintergrund gebaut, deployed und als
fertiger Link zurückgemeldet. Gleichzeitig sprechen die beiden
offen über die Usability-Baustelle dahinter: Zwischen Chat-Fenster,
Claude Code und Claude Co-Work verliert man als Nutzer schnell den
Überblick, wo ein einmal trainierter Skill eigentlich liegt und
wieder auffindbar ist. Praktisch wird die Folge mit zwei kleinen
Alltagsbeispielen: Mit Craft Agent und dem Modell Opus wird erst
eine tote Rechnungssoftware nachgebaut, dann ein alter n8n-Workflow
automatisiert, der Audiodateien per FFmpeg und Whisper zuschneidet:
Stichwort Make-or-Buy in ganz neuem Licht. Wissenschaftlich
untermauert wird die Skepsis mit zwei Studien: Eine MIT-nahe
Untersuchung zeigt, wie einzelne "Bad Actors" in Agenten-Netzwerken
den Konsens der übrigen Agenten kippen können, eine zweite, dass
KI-Modelle in simulierten Konflikten eher zu nuklearen
Eskalationsoptionen tendieren. Als Kontrastprogramm zum dezentralen
OpenClaw-Ansatz stellen Mark und Jens Perplexity Comet vor, das
Aufgaben in Subtasks zerlegt und dafür gezielt Modelle der
Konkurrenz einsetzt: Opus für Reasoning, Gemini für Deep Research,
Nano-Banana für Bilder, VO3.1 für Video, Grok für Tempo. Genau
darin sehen die beiden das eigentliche Rennen 2026: nicht mehr
"Krieg der Modelle", sondern "Krieg der Agenten". Wer orchestriert
die vorhandenen Modelle am geschicktesten, ähnlich wie einst Google
die Suche radikal vereinfacht hat? Am Ende bleibt der pragmatische
Rat: klein anfangen, eigene wiederkehrende Alltagsaufgaben
identifizieren und im Zweifel eine KI die andere um Empfehlung
fragen. Erstaunlich unbefangen, wie die Modelle sich gegenseitig
weiterempfehlen. Kritisch, aber mit dem gewohnten Augenzwinkern
machen die beiden klar: Einen Plan A gibt es in diesem Tempo für
niemanden, nur möglichst viele Plan Bs, mit denen man notfalls
schnell wieder rauskommt.
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