"Gott wartet mit offenen Armen" - Gespräch mit Pfarrer Lothar Anhalt
vor 1 Monat
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Pfarrer Lothar Anhalt mit
DOMRADIO-Host Mathias Peter über das Beten im Alltag. Er erzählt,
wie ihm feste Zeiten am Morgen und Abend helfen, den Tag bewusst zu
beginnen und abzugeben. Sein Tipp: klein anfangen, mit einem
kurzen, festen Ritual. Danach geht es um das Gleichnis vom
verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium. Anhalt erklärt, warum Gott
den Menschen Freiheit lässt und warum die Freude über einen
Neuanfang im Mittelpunkt steht. Eine Folge, die Mut macht und
zeigt, wie nah Gottes offene Arme wirklich sind – unbedingt
reinhören!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit kamen alle Zöllner
und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die
Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt
Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses
Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von
ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir
zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach
wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein
fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte
sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große
Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er
zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte
ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit
den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand
gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner
meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor
Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm
sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich
versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich
zu einem deiner Tagelöhner! Dann brach er auf und ging zu seinem
Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte
Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals
und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich
gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr
wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen
Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das
Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren
und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu
feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging
und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er
einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht
antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das
Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber
kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater:
Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein
Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist
der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen
durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und
alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest
feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt
wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. (Lk
15,1-3.11-32)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
DOMRADIO-Host Mathias Peter über das Beten im Alltag. Er erzählt,
wie ihm feste Zeiten am Morgen und Abend helfen, den Tag bewusst zu
beginnen und abzugeben. Sein Tipp: klein anfangen, mit einem
kurzen, festen Ritual. Danach geht es um das Gleichnis vom
verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium. Anhalt erklärt, warum Gott
den Menschen Freiheit lässt und warum die Freude über einen
Neuanfang im Mittelpunkt steht. Eine Folge, die Mut macht und
zeigt, wie nah Gottes offene Arme wirklich sind – unbedingt
reinhören!Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit kamen alle Zöllner
und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die
Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt
Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses
Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von
ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir
zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach
wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein
fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte
sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große
Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er
zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte
ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit
den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand
gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner
meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor
Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm
sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich
versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich
zu einem deiner Tagelöhner! Dann brach er auf und ging zu seinem
Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte
Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals
und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich
gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr
wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen
Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das
Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren
und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu
feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging
und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er
einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht
antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das
Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber
kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater:
Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein
Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist
der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen
durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und
alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest
feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt
wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. (Lk
15,1-3.11-32)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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