"Reichtum rettet nicht“ - Gespräch mit Pfarrer Lothar Anhalt

"Reichtum rettet nicht“ - Gespräch mit Pfarrer Lothar Anhalt

vor 1 Monat
12 Minuten
Podcast
Podcaster
Impulse zur Heiligen Schrift

Beschreibung

vor 1 Monat
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht Mathias Peter mit Pfarrer
Lothar Anhalt aus Linz am Rhein über den Alltag in der Kirche 2026.
Seelsorge ist herausfordernder geworden. Viele Menschen kommen nur
noch zu besonderen Momenten. Neue Gottesdienstformen wie die
Sommerkirche im Pfarrgarten machen Mut, doch einfache Lösungen für
leere Kirchen gibt es nicht. Im Evangelium nach
Lukas-Evangelium erzählt Jesus vom reichen Mann und dem armen
Lazarus. Pfarrer Anhalt betont: Problematisch ist nicht der Besitz,
sondern fehlendes Mitgefühl. Am Ende zählt, was im Leben wirklich
trägt. Eine ehrliche, nachdenkliche Folge, die Mut macht und
zum Weiterhören einlädt.Aus dem Lukaevangelium:In jener Zeit sprach
Jesus zu den Pharisäern: Es war einmal ein reicher Mann, der sich
in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle
Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann
namens Lázarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern
seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen
herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen
Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den
Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde
begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte
er auf und sah von Weitem Abraham und Lázarus in seinem Schoß. Da
rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lázarus; er
soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge
kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham
erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu
Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lázarus dagegen nur
Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große
Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer,
unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von
dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der
Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines
Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit
nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte:
Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er
erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu
ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn
sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch
nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht. (Lk
16,19-31)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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