Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland
Thema heute: Macht Frau Reiche die
Stromkonzerne reicher?
Ich muss an dieser Stelle vorausschicken, dass es
sich bei meinem heutigen Beitrag um einen so genannten
Meinungsbeitrag handelt. Also um meine subjektive Sicht der
Dinge, die ich nachfolgend beschreibe. Ich möchte gerne einmal
etwas genauer auf die „segensreichen“ Aktivitäten von
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eingehen. Als
Hinweis für Sie möchte ich erwähnen, dass das Wörtchen
„segensreich“ in meinem Manuskript in Anführungszeichen
steht.
Denn für die potentiellen künftigen Käufer von
Photovoltaikanlagen für die eigenen Dächer ist das Wirken von
Frau Reiche alles andere als segenreich. Die Vertreter der
Stromanbieter werden aber vermutlich die Champagnerkorken knallen
lassen. Darauf gehe ich später noch ein.
Jetzt ist die Katze nämlich aus dem Sack!
In der vergangenen Woche hat der Bundesverband
Solarwirtschaft (BSW-Solar) den geleakten Entwurf zur
Novellierung des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG), nachdem das
Bundeswirtschaftsministerium massive Einschnitte für neue
Solarstromanlagen plant, als einen Frontalangriff auf die
Energiewende in Deutschland bezeichnet. Wir haben darüber
berichtet.
Der Kern der Ideen von Frau Reiche ist es
offensichtlich, Photovoltaikanlagen für private Käufer so
unattraktiv zu machen, dass diese auf den Kauf und den Betrieb
verzichten werden. Denn nach
Vorstellungen von Frau Reiche soll die feste Vergütung für die
Einspeisung des selbst erzeugten Solarstroms für private
Photovoltaik-(PV-)Anlagen ab 2027 abgeschafft werden. Damit gibt
es für selbst erzeugten Solarstrom kein Geld mehr – oder nur noch
sehr wenig.
Wenn man das mal zu Ende denkt, dann wird folgendes
passieren:
Wer keine Photovoltaikanlage sein eigenen nennen kann,
muss nicht nur auf Einspeisevergütungen verzichten, er kann auch
nichts mehr selbst verbrauchen, weil er nichts selbst erzeugt. Also
muss er auch künftig seinen Strom zu teilweise beträchtlichen
Preisen bei den stromvertreibenden Konzernen beziehen. Was zu mehr
Gewinnen der Konzerne führt und deren Champagnerverbrauch anheizen
könnte. Vielleicht sollten die Häusle-Besitzer zügig Aktien von
Champagnerherstellern und Energiekonzernen kaufen. Dass Frau
Reiche vor ihrem Eintritt in die Bundesregierung Vorsitzende der
Geschäftsführung von Westenergie war, ist natürlich reiner
Zufall.
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20260303_kvp.mp3
Weitere Episoden
vor 5 Tagen
vor 1 Woche
vor 1 Woche
vor 2 Wochen
vor 2 Wochen
In Podcasts werben
Abonnenten
Jeckenbach
Sankt-Petersburg
Kommentare (0)