Rätebewegungen von der Pariser Kommune bis Rojava
Im Gespräch mit dem Buchautor Christopher Wimmer
57 Minuten
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Beschreibung
vor 13 Stunden
Rätebewegungen gelten vielen bis heute als politische
Folklore oder als Relikt revolutionärer Ausnahmezeiten. Der
Soziologe Christopher Wimmer widerspricht dieser Sicht. Aus gutem
Grund, denn beim Karl-Dietz-Verlag ist sein kluges
Buch „Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der
Rätebewegung von der Pariser Kommune bis Rojava“ erschienen.
Darin geht es um Menschen, die in Momenten gesellschaftlicher
Krise begannen, ihr Leben kollektiv zu organisieren: Sie
verwalteten Betriebe, Schulen und Krankenhäuser selbst, trafen
Entscheidungen in Versammlungen, regelten Konflikte und
übernahmen Verantwortung – ohne sich auf eine zentrale
Staatsmacht zu verlassen. Und sie tun dies an vielen Orten der
Welt bis heute.
Im Gespräch mit Christopher geht es darum, ob Räte nur Episoden
der Geschichte bleiben – oder ob sie Impulse für eine
demokratische Kultur liefern, die Selbstorganisation, Teilhabe
und kollektive Verantwortung ernst nimmt.
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