Burnout erkennen, bevor es zu spät ist – diese Anzeichen solltest du kennen

Burnout erkennen, bevor es zu spät ist – diese Anzeichen solltest du kennen

16 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen

In der neuesten Folge unseres Podcasts „Gesund Gehört“ beleuchten
Apothekerin Arlett und der Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapie, Naiel Arafat, ein Phänomen, das zunehmend die
Mitte der Gesellschaft erreicht: das Burnout-Syndrom. Das
Gespräch räumt dabei mit dem Vorurteil auf, Burnout sei lediglich
eine „Managerkrankheit“, und bietet tiefe Einblicke in die
psychologischen Mechanismen der totalen Erschöpfung.





Transparenzhinweis: Dieses Video enthält eine
bezahlte Kooperation mit der Südstadt Apotheke in Peine. Die
Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine
medizinische oder pharmazeutische Beratung. Die Gesprächspartner
sprechen aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive.





Naiel stellt direkt zu Beginn klar, dass Burnout weit über die
alltägliche Müdigkeit hinausgeht. Er beschreibt den Zustand als
einen Prozess der schleichenden Entfremdung, der sich oft über
Jahre hinweg entwickelt. Ein zentrales Alarmsignal sei das
soziale Unbehagen: Betroffene ertragen oft niemanden mehr in
ihrem Umfeld – weder Freunde noch Kollegen. Der Mediziner betont
die Schwere des Zustands: „Es ist ein Unterschied, wo ich sage,
ich bin tatsächlich erschöpft, aber wenn ich mich ausruhe, geht
es mir besser, oder ich bin tatsächlich ausgebrannt.“ In
letzterem Fall bringe selbst ein langer Urlaub keine Erholung
mehr.





Ein besonderer Fokus liegt auf den Persönlichkeitsmerkmalen, die
Menschen anfällig für das „Ausbrennen“ machen. Naiel Arafat
identifiziert fünf Schlüsseleigenschaften: übermäßiger
Perfektionismus, rastloser Ehrgeiz, ein ausgeprägtes
Helfersyndrom, die Unfähigkeit „Nein“ zu sagen und mangelnde
Strategien zur Stressbewältigung. Besonders gefährdet seien
Berufsgruppen im sozialen Bereich, wie Pflegekräfte oder Ärzte,
die sich oft bis zur Selbstaufgabe für andere einsetzen.





Die Gastgeberin Arlett hinterfragt kritisch die Grenzen zwischen
Belastung und Krankheit. Sie stellt fest: „Ich frage mich
manchmal selbst in stressigen Wochen, bin ich jetzt schon drüber
oder woran erkenne ich, dass ich jetzt an einer Grenze vielleicht
angekommen bin?“





Das Fazit des Gesprächs ist alarmierend: Ein unbehandeltes
Burnout mündet häufig in einer schweren Depression. Statistiken
zeigen zudem, dass jeder zweite Betroffene langfristig in die
Erwerbsminderungsrente geht. Die Heilung ist ein langwieriger
Prozess, der oft drei bis fünf Jahre in Anspruch nimmt und eine
grundlegende Änderung des eigenen Verhaltensmusters erfordert –
insbesondere das Erlernen von Selbstschutz und die Überwindung
der ständigen Suche nach Anerkennung.





Gastgeberin: Arlett Düker (Apothekerin und Inhaberin der
Südstadt-Apotheke Peine)


Gast: Naiel Arafat (Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus
Peine)





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FRAGEN, ANREGUNGEN etc:


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