Frauen in der Kunst – kein Nachtrag, kein Sonderkapitel
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Beschreibung
vor 1 Woche
Diese sechste Folge ist der Abschluss der Reihe „Frauen in der
Kunst“.
Und sie ist vor allem eines: eine Einordnung.
Kein Männer-Bashing.
Kein Tribunal.
Und kein Versuch, Kunstgeschichte moralisch neu zu bewerten.
Diese Reihe richtete sich nicht gegen Künstler –
sondern gegen die Vorstellung, Kunstgeschichte sei ein neutrales
Spielfeld gewesen.
In dieser Folge geht es um Zugang.
Zu Ausbildung.
Zu Netzwerken.
Zu Institutionen.
Und darum, warum genau dieser Zugang entscheidender war als
Talent, Wille oder Genialität.
Wir schauen zurück auf die zentralen Punkte der Reihe:
auf Ausnahmen wie Élisabeth Vigée Le Brun,
auf Projektionen bei Picasso,
auf Frida Kahlo als Ikone,
auf die Zahlen der Guerrilla Girls
und auf die Frage, warum mehr Sichtbarkeit nicht automatisch mehr
Macht bedeutet.
Diese Folge zieht keinen Schlussstrich unter Künstlerinnen.
Im Gegenteil.
Sie erklärt, warum ich sie nicht dauerhaft in Sonderreihen,
Sonderkapiteln oder Sonderregalen behandeln möchte.
Denn sobald Künstlerinnen immer wieder extra markiert
werden,
bleiben sie Ausnahmen.
Diese Folge ist ein Plädoyer dafür, Kunstgeschichte nicht neu zu
erfinden –
sondern sie nicht länger künstlich zu verengen.
Nicht glatter.
Nicht bequemer.
Aber ehrlicher.
Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit
Haltung.
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