Frauen in der Kunst – warum Ausnahmen kein Beweis sind

Frauen in der Kunst – warum Ausnahmen kein Beweis sind

9 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

„Frauen hatten früher einfach keinen Zugang zur Ausbildung

aber wenn sie wirklich gewollt hätten, hätten sie es trotzdem
geschafft.“


Dieser Satz fällt oft, wenn über Frauen in der Kunstgeschichte
gesprochen wird.
Und genau darum geht es in dieser Folge.


Nicht um Gefühle.
Nicht um Empowerment-Slogans.
Sondern um historische Realität.


Diese Folge schaut genau hin:
Wer durfte Kunst lernen – und wer nicht?
Welche Wege standen offen?
Und warum sogenannte Ausnahmen kein Gegenbeweis für ein
geschlossenes System sind.


Im Mittelpunkt steht Élisabeth Vigée Le Brun, eine der
erfolgreichsten Porträtmalerinnen des 18. Jahrhunderts.
Eine Frau, die es „geschafft“ hat – aber nur unter extrem
spezifischen Bedingungen:
mit ausbildendem Vater, strategischer Ehe, königlicher Protektion
und internationalen Netzwerken.


Ergänzt wird ihr Beispiel durch einen Blick auf Vincent van Gogh

nicht als Genie-Mythos, sondern als Beispiel für informelle
Förderung,
die Frauen systematisch verwehrt blieb.


Diese Folge zeigt, warum Talent allein nie ausreichte.
Warum Zugang entscheidend ist.
Und warum Geschichte kein Motivationscoaching ist, sondern
Kontext.


Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit
Haltung.

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