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Beschreibung
vor 1 Monat
Frida Kahlo ist eine Ikone.
Vielleicht die bekannteste Künstlerin des 20. Jahrhunderts.
Und genau deshalb ist sie schwierig.
In dieser Folge geht es nicht um eine klassische Biografie.
Nicht um Daten, Unfälle oder Liebesgeschichten zum Nachschlagen.
Es geht um Zweifel.
Um das Gefühl, Frida Kahlo mögen zu dürfen –
und sie trotzdem kritisch zu betrachten.
Um die Frage, warum Kritik an ihr sofort politisch wird.
Warum sie nicht einfach eine Künstlerin ist,
sondern Projektionsfläche für Sichtbarkeit,
Leidensfähigkeit
und weibliche Stärke.
Ich spreche über ihre Malerei,
über meinen eigenen kunsthistorischen Blick
und über den Moment, in dem Bewunderung und Irritation
gleichzeitig da sind.
Es geht um Körper und Begrenzung.
Um Identifikation statt formaler Revolution.
Und um die unbequeme Frage,
ob wir Frida Kahlo manchmal mehr benutzen als lesen.
Diese Folge ist kein Angriff.
Und keine Entzauberung.
Sondern ein Versuch, Frida Kahlo ernst zu nehmen –
jenseits von T-Shirts, Tassen und Motivationssprüchen.
Und am Ende bleibt eine Frage offen:
Was passiert, wenn wir Frauen nicht nur feiern,
sondern ihnen auch unsere Zweifel zumuten?
Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit
Haltung.
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