Frauen in der Kunst – warum Picasso hier stehen muss
16 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Diese Folge beginnt mit Widerstand.
Nicht mit Empörung.
Sondern mit Unbehagen.
Warum in einer Reihe über Frauen ausgerechnet Pablo
Picasso?
Warum jetzt ein Mann?
Warum so ein übergroßer Name?
Weil Frauen in der Kunst nicht losgelöst von den Männern gedacht
werden können,
die über Jahrhunderte hinweg entschieden haben,
wer gesehen wird,
wer entschuldigt wird
und wessen Verhalten als nebensächlich gilt.
Diese Folge ist kein Cancel-Versuch.
Und kein Tribunal über Picasso.
Sie ist eine Auseinandersetzung mit Macht,
mit Abhängigkeiten
und mit der Frage, warum wir gelernt haben,
Genialität gegen Verantwortung aufzurechnen.
Ausgangspunkt ist ein Text, eine Debatte, eine Reibung –
und schließlich Hannah Gadsbys „Nanette“,
die den kunsthistorischen Sicherheitsabstand auflöst
und uns zwingt, genauer hinzusehen.
Es geht um den Satz „Kind seiner Zeit“.
Um Werk und Künstler.
Um unser eigenes Bedürfnis nach Distanz.
Und um die Frage,
was es bedeutet, Kunst heute zu unterrichten,
zu zeigen
und weiterzugeben.
Diese Folge endet nicht bei Picasso.
Sie endet bei uns.
Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit
Haltung.
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