Wirtschaftsnews vom 24. Februar 2026

Wirtschaftsnews vom 24. Februar 2026

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 4 Tagen

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 


Thema heute:     Sparen statt Schulden -
Mit diesen Vorsätzen starten die Deutschen ins neue Jahr 
 


 


Trotz hoher Preise und unsicherer Zeiten sind viele
Deutsche mit einem klaren Plan ins neue Jahr gestartet. Die
norisbank hat auch zum Jahreswechsel 2025/2026 erneut
nachgefragt, welche finanziellen Vorsätze die Menschen
haben.


Die Antworten zeigen einen spannenden Trend: Wer kann,
spart. Wer konsumiert, tut es bewusst. Und wer früher vielleicht
über einen Kredit nachgedacht hätte, sagt heute immer öfter: "Ich
habe genug Rücklagen." Besonders die junge Generation zeigt, wie
finanzielle Vorsätze heute aussehen: strukturiert, digital und
vorausschauend.


Vorsatz Nummer 1: Sparen, aber ohne Druck


Auch für 2026 steht der Vorsatz, zu sparen, ganz oben auf
der Liste. Fast jeder vierte Deutsche (24,1 Prozent) möchte
genauso viel sparen wie im Vorjahr. Weitere 22,9 Prozent planen
sogar, mehr Geld zurückzulegen. Besonders deutlich zeigt sich
dieser Vorsatz bei den jüngeren Befragten.


Geld zur Seite zu legen heißt aber längst nicht mehr, sich
alles verkneifen zu müssen. Für viele bedeutet es vielmehr,
vorausschauend zu handeln und die eigenen Finanzen bewusst zu
steuern. Viele wollen mit System planen. Gleichzeitig geben mehr
als die Hälfte der Befragten (51,2 Prozent) an, dass sie 2026 vor
allem unnötige Ausgaben reduzieren wollen.
 


Vorsatz Nummer 2: Mehr für die eigene Gesundheit
tun


19 Prozent der Befragten möchten im neuen Jahr gezielt in
ihre Gesundheit investieren, beispielsweise durch Sport, Wellness
oder bewusste Ernährung.  


Vorsatz Nummer 3: In die eigene Zukunft
investieren


Auch das Thema Vermögensaufbau bleibt 2026 präsent. 14,4
Prozent der Befragten planen, im neuen Jahr mehr für ihre
finanzielle Zukunft zu tun, beispielsweise durch Tages- oder
Festgeld, Sparpläne oder Investitionen in Wertpapiere. Im
Vergleich zum Vorjahr ist das Interesse nahezu exakt gleich
geblieben.


Vorsatz Nummer 4: Wünsche erfüllen, aber ohne
Schulden


Nur noch 12,1 Prozent der Befragten planen größere
Anschaffungen wie neue Möbel, ein neues Auto, eine neue Küche
oder eine große Reise. Viele sagen, es sei keine Frage des
Verzichts, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie möchten nicht
auf Pump leben, sondern aus dem Vollen schöpfen, wenn es das
Budget erlaubt. Ein Ansatz, der in Zeiten hoher Zinsen und
Preissteigerungen immer mehr Zuspruch findet.


Auffällig ist die geringe Bereitschaft, sich für größere
Vorhaben zu verschulden. Nur 6,9 Prozent der Befragten planen
konkret, 2026 einen Bankkredit aufzunehmen. Weitere 13,1 Prozent
ziehen dies zwar in Erwägung, zögern aber noch. Der Großteil
lehnt Kredite gänzlich ab.  


 


 


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