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#11 Virtuelle Zusammenarbeit – Ein Gespräch mit Sara Brandtstedt, VIACTIV Bochum

#11 Virtuelle Zusammenarbeit – Ein Gespräch mit Sara Brandtstedt, VIACTIV Bochum

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„Hybride Teams sind das neue Normal.“ Eine These lautet, dass in
Zukunft Hybride Teams das neue Normal sind. Mitarbeitende sind zu
verschiedenen Zeiten im Office und arbeiten auch mobil. Viele
Menschen gehen demnach dazu über, mobiles Arbeiten und Präsenz zu
vermischen. Die Coronakrise hat gezeigt, dass es in vielen
Bereichen keine Notwendigkeit für Präsenz gibt. Dies hängt wiederum
mit der Gestaltung der Aufgabe zusammen. Berufe, die eine Präsenz
zwingend voraussetzen, können nur schwerlich mobil ausgeführt
werden. Bei „Kopfarbeitern“ ist die Wahrscheinlichkeit jedoch
wesentlich höher. Persönliche Begegnungen Viele Menschen sind
allerdings auch froh darüber, die KollegInnen mal wieder
face-to-face zu sehen. Auf der einen Seite kann man zu Hause oder
mobil sehr effizient und konzentriert arbeiten, weil nur wenige
Störungen vorhanden sind. Auf der anderen Seite fehlt eben auch die
Menschlichkeit und die Begegnung, die so wertvoll für Innovation
und das seelische Wohlbefinden ist. „Es braucht einen Raum für
Begegnungen.“ Die virtuelle Zusammenarbeit funktioniert hier ein
Stück anders. Eine Begegnung im Office, die ungeplant und spontan
erfolgt, passiert mir im virtuellen Raum ggf. nicht so einfach.
Flurfunk und zufälliger Austausch beinhalten oftmals weit mehr
Informationen, als einem bewusst ist. Die menschliche
Zusammenarbeit muss aus unserer Sicht da, wo Präsenz zurückgefahren
wird, ihren geplanten Raum bekommen, damit das Teamgefühl bestehen
bleibt. Die Chance besteht darin, gemeinsam neue Rituale zu
erschaffen, sich auszutauschen und das eigene Netzwerk auszubauen.
Eigenverantwortung und Selbstfürsorge Gestiegen ist die Erwartung
an die Eigenverantwortung und die Selbstregulation. Ich bin der
Meinung, dass Führungskräfte ihre Sinne schärfen müssen, so dass
Überforderungen im Home Office schnell erkannt werden können.
Gleichzeitig benötigt es eine Stärkung der Selbstkompetenzen der
Mitarbeitenden im Hinblick auf das eigene Wohlbefinden. Ressourcen
werden im mobilen Arbeiten neu beansprucht und erfordern mehr
Selbstdisziplin. Ein neues Führungsverständnis Das
Führungsverständnis ändert sich. Mehr Delegation und Vertrauen
kombiniert mit einer neuen Lernkultur ist schon bei vielen
Unternehmen zum Standard geworden. Führungskräfte sollten ihre
Teams dazu befähigen, sich selber zu organisieren und Räume
schaffen, miteinander neues auszuprobieren. Und Scheitern heißt
hier gewinnen, weil es darum geht, Mehrwerte zu schaffen und
sinnvoll die Zukunft zu gestalten. Unsere Top 4 #hashtags als
Fazit: # Hybride Teams ist das neue Normal Es braucht eine Mischung
aus Menschen, die mobil arbeiten und im Office sind und gemeinsam
definiert haben, wie sie miteinander arbeiten wollen # Verbindung
zueinander und Räume schaffen Es braucht Räume, in denen Austausch
und persönliche Begegnungen stattfinden können. #
Selbstverantwortung Als Führungskraft Verantwortung abgeben und
Vertrauen in das Team haben, dass es sich selbst organisieren kann.
Das Team dabei unterstützen, dass eine Zusammenarbeit entsteht, die
sich nicht über hierarchische Strukturen definiert, sondern über
die Sinnhaftigkeit. # Zuversicht Miteinander ausprobieren und
lernen und positiv in die Zukunft schauen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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