#12 Design Thinking – Ein Gespräch mit Anouk Escher

#12 Design Thinking – Ein Gespräch mit Anouk Escher

In dieser Episode spreche ich mit der Design Thinkerin und Wirtschaftspsychologin Anouk Escher über dieses Konzept. Dabei klären wir, was das genau ist und wie dieses Rahmenwerk funktioniert.
39 Minuten
Podcast
Podcaster
Fundierte und pragmatische Impulse für den Arbeitsalltag aus den Bereichen Management, Führung, Psychologie und Selbstreflexion. Erfahrungen und Quintessenzen meiner Arbeit als Berater, Coach und Trainer im Business.

Beschreibung

vor 5 Jahren
„Meine Art Design Thinking zu leben ist stark davon geprägt, dass
ich Psychologie studiert habe.“ Anouk hat sich an der School of
Design Thinking, am Hasso-Plattner-Institut, mit dem Thema näher
beschäftigt und von Grund auf gelernt, wie Design Thinking
funktioniert und angewendet wird. Was ist Design Thinking? Design
Thinking ist ein Ansatz, mit dem Lösungen und neue Ideen entwickelt
werden können. Dabei steht die Sichtweise des Nutzers von Produkten
oder Dienstleistungen im Vordergrund. Für Design Thinker bedeutet
dies, sich in die Nutzer hineinzuversetzen. Denn bloß, weil etwas
technisch möglich ist, heißt es nicht, dass Nutzer dies auch
benötigen. Die Fragen, die sich daraus ergeben sind: Was wollen die
Menschen? Was ist technisch möglich? Wie bekommen wir es umgesetzt?
Phasenmodell Design Thinking bietet ein Rahmenwerk und ermöglicht
einen Prozess, mit kreativen Methoden und verschiedenen
Blickrichtungen, neue Ideen zu entwickeln. Die 6 Phasen eines
Design Thinking Prozesses: Verstehen. Beobachten. Sichtweisen
definieren. Ideen finden. Prototypen entwickeln. Testen. Design
Thinking in der Praxis Anouk beschreibt einen Design Thinking
Prozess, den sie in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein
Über den Tellerrand durchgeführt hat. Ziel war es, das Projekt noch
nachhaltiger zu gestalten. Hilfreich sind crossfunktionale Teams.
Je mehr Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Blickrichtungen
beteiligt sind, desto breiter und vielfältiger werden die Ideen.
Die Visualisierung der Ergebnisse ist essenziell und fördert einen
dynamischen Austausch, die Sichtbarkeit und das gleiche Verständnis
für die Ergebnisse. Wichtig ist, die Ideen dann zu fokussieren und
zu priorisieren. Die Nutzer stehen schließlich im Mittelpunkt der
Ideenfindung. Priorisierung und Fokussierung Die Priorisierung kann
in einer einfachen Vierfelder-Matrix dargestellt werden: WOW =
„Ideen mit hohem Potential.“ NOW = „Ideen, die schnell als Quick
Wins umgesetzt werden können.” HOW = “Ideen die man nicht genau
einordnen kann.” CIAO = “Ideen, die nicht weiterverfolgt werden.”
Grundvoraussetzungen und Rahmenbedingungen - Mut, es auszuprobieren
und ein experimentelles mindset. - Ergebnisoffenheit und Spielräume
ermöglichen. - Methodenkompetenz.

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