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Beschreibung
vor 1 Woche
Aus meinem Bürofenster schaue ich auf die Straße und kann da
manches beobachten. Immer mal wieder fällt mir auf, dass
Kindergartengruppen und Erstklässler mit ihren Erziehern und
Lehrerinnen hier vorbeilaufen. Sie sind dann schön in sicheren
Zweierreihen und vorn und hinten eine erwachsene Begleitung. Und
sie haben alle die leuchtend gelben Sicherheitswesten an mit den
Leuchtstreifen im Rücken. „Achtung Kinder“ ruft das ohne Worte und
alle anderen Verkehrsteilnehmer passen auf, dass nichts passiert.
Dieses leuchtende Gelb ist eine der Ampelfarben. Wir
Schwestern hier im Konvent benutzen zu vielen Gelegenheiten die
Stundenbuch-App auf dem Smartphone. Es ist sehr praktisch und man
hat die Gebetszeiten und Texte aus der Bibel immer schnell zur
Hand. Die Auflistung der jeweiligen Tage und Zeiten ist farbig
unterlegt und jetzt war es viele Wochen im schönen frühlingshaften
Grün. Seit Aschermittwoch schreit mich quasi ein Knallrot an und
löst Alarm aus. In einer Straßenverkehrsampel ist das Grün die
freundliche Aufforderung, zu gehen oder zu fahren und das gelb die
Information, dass jetzt gleich die Aktivität stehenbleiben soll.
Aber das Rot ist unmissverständlich: stehenbleiben, auf keinen Fall
weitergehen oder fahren, weil Andere den Vortritt haben. Wenn man
dagegen verstößt, kann es lebensgefährlich werden und wenn etwas
passiert, ist man schuld, weil man das Haltesignal missachtet hat.
Und es droht ein Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und in schweren
Fällen ein Fahrverbot. In der App ist es Gott sei Dank nicht
so gefährlich. Es ist ein Signal: Halt an, schau um Dich und in
Dich, schau auf Dein Leben und Deine Beziehung zu Gott. Und die
Aufforderung ist wie bei der roten Ampel auf der Straße:
„Stehenbleiben, auf keinen Fall weitergehen oder fahren, weil
andere den Vortritt haben.“ Oder in diesem Fall eher anderes:
Nicht mehr in den üblichen Routinen bleiben, Dinge mal ganz anders
machen, Gebetszeiten in den Tag einbauen und Apps oder
Radioübertragungen nutzen, eine neue Art den Tag zu beginnen oder
zu beenden ausprobieren und so weiter. Und auf Gott und die
Menschen achten, die mit uns leben, Straßen und Wege mit uns teilen
und mit denen wir in guten und ungefährdeten Beziehungen leben
wollen. Wie die Kinder auf der Straße mit ihren Erzieherinnen und
Lehrerinnen.
manches beobachten. Immer mal wieder fällt mir auf, dass
Kindergartengruppen und Erstklässler mit ihren Erziehern und
Lehrerinnen hier vorbeilaufen. Sie sind dann schön in sicheren
Zweierreihen und vorn und hinten eine erwachsene Begleitung. Und
sie haben alle die leuchtend gelben Sicherheitswesten an mit den
Leuchtstreifen im Rücken. „Achtung Kinder“ ruft das ohne Worte und
alle anderen Verkehrsteilnehmer passen auf, dass nichts passiert.
Dieses leuchtende Gelb ist eine der Ampelfarben. Wir
Schwestern hier im Konvent benutzen zu vielen Gelegenheiten die
Stundenbuch-App auf dem Smartphone. Es ist sehr praktisch und man
hat die Gebetszeiten und Texte aus der Bibel immer schnell zur
Hand. Die Auflistung der jeweiligen Tage und Zeiten ist farbig
unterlegt und jetzt war es viele Wochen im schönen frühlingshaften
Grün. Seit Aschermittwoch schreit mich quasi ein Knallrot an und
löst Alarm aus. In einer Straßenverkehrsampel ist das Grün die
freundliche Aufforderung, zu gehen oder zu fahren und das gelb die
Information, dass jetzt gleich die Aktivität stehenbleiben soll.
Aber das Rot ist unmissverständlich: stehenbleiben, auf keinen Fall
weitergehen oder fahren, weil Andere den Vortritt haben. Wenn man
dagegen verstößt, kann es lebensgefährlich werden und wenn etwas
passiert, ist man schuld, weil man das Haltesignal missachtet hat.
Und es droht ein Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und in schweren
Fällen ein Fahrverbot. In der App ist es Gott sei Dank nicht
so gefährlich. Es ist ein Signal: Halt an, schau um Dich und in
Dich, schau auf Dein Leben und Deine Beziehung zu Gott. Und die
Aufforderung ist wie bei der roten Ampel auf der Straße:
„Stehenbleiben, auf keinen Fall weitergehen oder fahren, weil
andere den Vortritt haben.“ Oder in diesem Fall eher anderes:
Nicht mehr in den üblichen Routinen bleiben, Dinge mal ganz anders
machen, Gebetszeiten in den Tag einbauen und Apps oder
Radioübertragungen nutzen, eine neue Art den Tag zu beginnen oder
zu beenden ausprobieren und so weiter. Und auf Gott und die
Menschen achten, die mit uns leben, Straßen und Wege mit uns teilen
und mit denen wir in guten und ungefährdeten Beziehungen leben
wollen. Wie die Kinder auf der Straße mit ihren Erzieherinnen und
Lehrerinnen.
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