#20 Heilt die Zeit Wunden nach der Trennung?
23 Minuten
Beschreibung
vor 1 Woche
«Die Zeit heilt alle Wunden.» Das ist eine Volks- und
Binsenwahrheit, die nach einer Trennung gern zum Trost gereicht
wird. Eine allerdings, der mittlerweile fast ebenso häufig
widersprochen wird. Sollten wir nach der Trennung also erst einmal
abwarten und Zeit vergehen lassen? Oder genau nicht und möglichst
schnell sehr aktiv werden? Auch wenn du – zu Recht – deine Zweifel
an dem Sprichwort hast, stellst du vielleicht fest, dass es dir
einige Monate nach der Trennung schon anders oder gar besser geht
als am Anfang, als der Schmerz dich fast zerrissen hat. Du ahnst
also: Die Antwort ist komplexer. Und ich finde auch: spannender. In
dieser Folge spreche ich darüber, was mit uns geschieht und was am
Werk ist, wenn wir aus dem akuten Schock herausfinden. Vor allem
aber geht es um die Phase, die oft dann beginnt, wenn «das
Schlimmste vorbei» ist. Wenn wir wieder überleben können – und sich
das neue Leben trotzdem fremd und leer anfühlt und weiterhin
schmerzt. Genau dort wird es heikel, wenn wir uns ein neues
«Normal» schaffen. Welchen Wert hat Zeit jetzt? Und welches Risiko
bringt sie nun mit sich? Ich spreche darüber, dass es wichtig ist,
sich Zeit zu nehmen – aber dass es darauf ankommt, wofür. Wo Zeit
definitiv aufhört, uns gutzutun. Und warum wir selbst an diesem
Punkt oft nur einen kleinen Schritt davon entfernt sind, eine neue,
heilsame Richtung einzuschlagen.
Binsenwahrheit, die nach einer Trennung gern zum Trost gereicht
wird. Eine allerdings, der mittlerweile fast ebenso häufig
widersprochen wird. Sollten wir nach der Trennung also erst einmal
abwarten und Zeit vergehen lassen? Oder genau nicht und möglichst
schnell sehr aktiv werden? Auch wenn du – zu Recht – deine Zweifel
an dem Sprichwort hast, stellst du vielleicht fest, dass es dir
einige Monate nach der Trennung schon anders oder gar besser geht
als am Anfang, als der Schmerz dich fast zerrissen hat. Du ahnst
also: Die Antwort ist komplexer. Und ich finde auch: spannender. In
dieser Folge spreche ich darüber, was mit uns geschieht und was am
Werk ist, wenn wir aus dem akuten Schock herausfinden. Vor allem
aber geht es um die Phase, die oft dann beginnt, wenn «das
Schlimmste vorbei» ist. Wenn wir wieder überleben können – und sich
das neue Leben trotzdem fremd und leer anfühlt und weiterhin
schmerzt. Genau dort wird es heikel, wenn wir uns ein neues
«Normal» schaffen. Welchen Wert hat Zeit jetzt? Und welches Risiko
bringt sie nun mit sich? Ich spreche darüber, dass es wichtig ist,
sich Zeit zu nehmen – aber dass es darauf ankommt, wofür. Wo Zeit
definitiv aufhört, uns gutzutun. Und warum wir selbst an diesem
Punkt oft nur einen kleinen Schritt davon entfernt sind, eine neue,
heilsame Richtung einzuschlagen.
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