"Nachfolge kostet, befreit aber" - Gespräch mit Thomas Steinke

"Nachfolge kostet, befreit aber" - Gespräch mit Thomas Steinke

10 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Der evangelische Theologe Thomas Steinke spricht heute im Podcast
"Blick in die Bibel" über Kirche im Wandel und über das heutige
Evangelium. Er erzählt von seiner Arbeit in der hannoverschen
Landeskirche, die er als "Riesentanker im Umbau" beschreibt:
weniger Personal, kleinere Gemeinden, große Veränderungen. Seine
Aufgabe sieht er darin, in all diesen Prozessen die spirituelle
Tiefe wachzuhalten.Im Lukasevangelium ruft Jesus zur Nachfolge auf
und spricht davon, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen. Steinke
deutet das nicht als Weltflucht oder Selbstverachtung, sondern als
bewussten Verzicht auf Egoismus, Machtdenken und moralische
Überlegenheit. Nachfolge heißt für ihn heute: zuhören, Brücken
bauen, Haltung zeigen und die Würde des anderen achten. Ein
Gespräch, das Mut macht, Glauben und Verantwortung neu
zusammenzudenken – und unbedingt Lust aufs Weiterhören weckt.Aus
dem LukasevangeliumIn jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den
Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss
getötet und am dritten Tage auferweckt werden. Zu allen sagte er:
Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein
Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um
meinetwillen verliert, der wird es retten. Was nützt es einem
Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst
verliert und Schaden nimmt? (Lk 9,22-25)( Ständige Kommission
für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet)

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