#05 Zuversicht in der Corona-Krise

#05 Zuversicht in der Corona-Krise

vor 6 Jahren
In dieser Episode geht es um das Thema Corona und die damit verbundene gesellschaftliche Krise.
10 Minuten
Podcast
Podcaster
Fundierte und pragmatische Impulse für den Arbeitsalltag aus den Bereichen Management, Führung, Psychologie und Selbstreflexion. Erfahrungen und Quintessenzen meiner Arbeit als Berater, Coach und Trainer im Business.

Beschreibung

vor 6 Jahren
Angst blockiert. Die Angstschleife, in der ich mich befinde,
beschäftigt sich eben nur mit Ängsten und Horrorszenarien und nicht
mit einer Idee von der möglichen Zukunft. Was wissen wir denn über
die Zukunft? Wir treffen lediglich Annahmen. Ob wir mit diesen
Annahmen am Ende recht haben oder nicht, wissen wir dann, wenn wir
uns in der Zukunft befinden. Und viele Menschen und Unternehmen
treffen momentan die Annahme, dass durch das derzeitige
Krisenmanagement nach einiger Zeit wieder alles so weitergehen
kann, wie vorher. Ich persönlich denke, dass wir eine veränderte
Welt vorfinden werden. Und die können wir gemeinsam gestalten. An
einem Beispiel erkläre ich, warum es sich lohnt, zukunftsorientiert
zu denken und was das Glückshormon Dopamin damit zu tun hat. Wie
komme ich in die Zuversicht? 1. Zukunft denken Ich stelle mir vor,
wie es ist, wenn ich den Zustand erreicht habe. Im Coaching benutze
ich hier gerne die Wunder Frage: „Stell Dir vor, heute Nacht ist
ein Wunder passiert. Einfach so. Der Zustand, den Du willst, ist
da. Hier uns jetzt. Woran merkst Du, dass das Wunder passiert ist?“
Der Kreativität sind nun keine Grenzen gesetzt. 2. Ressourcen
sichtbar machen Den nötigen Antrieb, um mich auf den Weg in die
Zukunft zu machen, hole ich aus der Vergangenheit und dem Hier und
Jetzt. Ich konzentriere mich auf das bisher Erreichte und meine
Stärken. Ich stelle mir also folgende Fragen: „Wie habe ich es
geschafft bis hierhin zu kommen? Welche Fähigkeiten, Stärken und
Qualitäten besitze ich? Was kann ich gut? Was hat funktioniert? Was
hab‘ ich drauf?“ Dopamin lässt grüßen. 3. Pläne schmieden und
anfangen Was kann ich jetzt tun und veranlassen, was auf meine
Zukunftsidee einzahlt? Was ist realistisch machbar? Was probiere
ich aus? Wie kann derzeitiger Verlust in späteren Gewinn
transferiert werden? Die Zeit, die momentan durch die
Auftragsflaute entsteht, kann ich als Investition in die Zukunft
begreifen. Demnach sinnvolle Ausgaben generieren, die auf die
eigene Vision einzahlen. Mit dieser Methode habe ich die
Möglichkeit meine Zuversicht zu erhöhen und ins Handeln zu kommen.
Und dazu gehört auch, dass Dinge mal nicht funktionieren und ich
Gewohntes loslassen kann. Und an alle Unternehmer und Menschen da
Draußen. Egal, was passiert: In jeder Krise steckt eine Chance auf
eine neue Zukunft. Bleibt gesund, tatkräftig und zuversichtlich.
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