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Beschreibung
vor 4 Monaten
Jens feiert Karneval, also übernimmt Mark diese Woche zu zweit, nur
eben mit zwei Gästen statt einem: Klaus Rodewig und Alexander
Heusingfeld, beide bei Vorwerk (ja, dem Thermomix-Hersteller)
unterwegs, Alex zusätzlich Host des Podcasts „Conversations about
Software Engineering". Der Aufhänger: Wie verändert KI gerade
tatsächlich die Arbeit von Entwicklern, Architekten und
Entscheidern, jenseits von Demo-Videos und Konferenz-Folien? Beide
Gäste gestehen offen ihre eigene Skepsis-zu-Überzeugung-Kurve,
ausgelöst durch GitHub Copilot und später Claude Code. Besonders
eindrücklich: das Tempo, in dem sich das Tool-Ranking gerade dreht.
Was vor einem halben Jahr noch N8N war, ist mittlerweile OpenClaw,
was letzten Monat noch OpenClaw war, ist inzwischen Craft-Agent:
Halbwertszeiten, die laut Klaus und Alex viele Teams schlicht
überfordern. Daraus leiten die drei eine steile These ab:
Wiederverwendbarkeit, Software-Architektur im Sinne von
App-Architektur und sogar die Wahl der Programmiersprache verlieren
an Bedeutung, wenn eine KI in Minuten nativen Code aus einer
JSON-Struktur oder einem Figma-Screenshot generiert. Bewusst in
Anlehnung an die Assembler-zu-Hochsprache-Geschichte der eigenen
Karriere. Der eigentliche Kern der Folge ist die Unterscheidung
zwischen Vibecoding und Agentic Engineering: Reicht es, KI als
„qualifizierte Autokompletion" zu benutzen, oder braucht es
Agenten-Teams, die Ende-zu-Ende Verantwortung übernehmen, über
Frontend- und Backend-Grenzen hinweg, die früher aus
organisatorischen, nicht aus technischen Gründen existierten? Klaus
und Alex zeigen an Beispielen aus Betrieb, Architektur und sogar
dem Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001
(Stichwort EU Cyber Resilience Act), wie ein kontinuierlicher,
agentischer Regelkreis klassische, quartalsweise Audits ablösen
könnte, und sprechen offen über die neue Notwendigkeit von
Guardrails: Am Beispiel von OpenClaw erläutern sie, wie man einem
Agenten den Schreibzugriff auf seine eigenen Kerndateien (Soul.md,
Identity) technisch sperrt, und warum eine Meta-Ebene zur
Überprüfung aller laufenden Agenten (manche nennen es
Agent-Orchestration-Platform) zur nächsten großen Baustelle wird.
Zum Abschluss gibt es sehr konkrete Handlungsempfehlungen statt
reiner Theorie: keine Annahmen treffen, sondern in einer isolierten
Testumgebung echte Alltags-Use-Cases ausprobieren (vom
automatisierten Rechnungs-Export bis zum selbstgebauten MCP-Server
für Mail, Kalender und Erinnerungen), die wiederkehrenden Muster
hinter der Technologie verstehen (Skills, Plugins, Validation
Loops, MCP) statt jedem Tool-Namen hinterherzulaufen, und vor allem
bewusst steuern, wem man welche Daten gibt und wohin sie fließen.
Denn dass eine App lokal installiert ist, heißt längst nicht mehr,
dass die Daten auch lokal bleiben.
eben mit zwei Gästen statt einem: Klaus Rodewig und Alexander
Heusingfeld, beide bei Vorwerk (ja, dem Thermomix-Hersteller)
unterwegs, Alex zusätzlich Host des Podcasts „Conversations about
Software Engineering". Der Aufhänger: Wie verändert KI gerade
tatsächlich die Arbeit von Entwicklern, Architekten und
Entscheidern, jenseits von Demo-Videos und Konferenz-Folien? Beide
Gäste gestehen offen ihre eigene Skepsis-zu-Überzeugung-Kurve,
ausgelöst durch GitHub Copilot und später Claude Code. Besonders
eindrücklich: das Tempo, in dem sich das Tool-Ranking gerade dreht.
Was vor einem halben Jahr noch N8N war, ist mittlerweile OpenClaw,
was letzten Monat noch OpenClaw war, ist inzwischen Craft-Agent:
Halbwertszeiten, die laut Klaus und Alex viele Teams schlicht
überfordern. Daraus leiten die drei eine steile These ab:
Wiederverwendbarkeit, Software-Architektur im Sinne von
App-Architektur und sogar die Wahl der Programmiersprache verlieren
an Bedeutung, wenn eine KI in Minuten nativen Code aus einer
JSON-Struktur oder einem Figma-Screenshot generiert. Bewusst in
Anlehnung an die Assembler-zu-Hochsprache-Geschichte der eigenen
Karriere. Der eigentliche Kern der Folge ist die Unterscheidung
zwischen Vibecoding und Agentic Engineering: Reicht es, KI als
„qualifizierte Autokompletion" zu benutzen, oder braucht es
Agenten-Teams, die Ende-zu-Ende Verantwortung übernehmen, über
Frontend- und Backend-Grenzen hinweg, die früher aus
organisatorischen, nicht aus technischen Gründen existierten? Klaus
und Alex zeigen an Beispielen aus Betrieb, Architektur und sogar
dem Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001
(Stichwort EU Cyber Resilience Act), wie ein kontinuierlicher,
agentischer Regelkreis klassische, quartalsweise Audits ablösen
könnte, und sprechen offen über die neue Notwendigkeit von
Guardrails: Am Beispiel von OpenClaw erläutern sie, wie man einem
Agenten den Schreibzugriff auf seine eigenen Kerndateien (Soul.md,
Identity) technisch sperrt, und warum eine Meta-Ebene zur
Überprüfung aller laufenden Agenten (manche nennen es
Agent-Orchestration-Platform) zur nächsten großen Baustelle wird.
Zum Abschluss gibt es sehr konkrete Handlungsempfehlungen statt
reiner Theorie: keine Annahmen treffen, sondern in einer isolierten
Testumgebung echte Alltags-Use-Cases ausprobieren (vom
automatisierten Rechnungs-Export bis zum selbstgebauten MCP-Server
für Mail, Kalender und Erinnerungen), die wiederkehrenden Muster
hinter der Technologie verstehen (Skills, Plugins, Validation
Loops, MCP) statt jedem Tool-Namen hinterherzulaufen, und vor allem
bewusst steuern, wem man welche Daten gibt und wohin sie fließen.
Denn dass eine App lokal installiert ist, heißt längst nicht mehr,
dass die Daten auch lokal bleiben.
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