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vor 1 Woche
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland
Thema heute:
Einspeisevergütung für neue Solaranlagen könnte wegfallen – was
Hauseigentümer jetzt wissen sollten
Die bestehende Einspeisevergütung für neue Solaranlagen
könnte ab dem Jahr 2027 abgeschafft werden. Das geht aus Plänen
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hervor. Die
Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen auf Einfamilienhäusern könnte
sich damit erheblich verschlechtern. Ihre Besitzer würden
Tausende Euro weniger einnehmen.
Deshalb kann es sich lohnen, noch 2026 eine
Photovoltaik-Anlage anzuschaffen – und sich somit die garantierte
Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre zu sichern. Darauf
weist der unabhängige Geldratgeber Finanztip hin.
Die Einspeisevergütung erhalten Betreiber von
Photovoltaik-Anlagen (PV), wenn sie überschüssigen Strom in das
öffentliche Stromnetz einspeisen. Für Anlagen mit bis zu zehn
Kilowatt-Peak (kWp), liegt die Vergütung aktuell bei
Teileinspeisung bei bis zu 7,78 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) –
und wird 20 Jahre garantiert.
Nach Berechnungen von Finanztip erhält ein typischer
Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500
Kilowattstunden (kWh), einer PV-Anlage mit acht Kilowatt-Peak
Solarleistung sowie einem Fünf-kWh -Stromspeicher rund 412 Euro
Einspeisevergütung im Jahr. Über den gesamten Förderzeitraum
summiert sich dies auf mehr als 8.200 Euro. „Wer sich in diesem
Jahr für eine PV-Anlage entscheidet, sichert sich die aktuell
geltende Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre“, sagt man
bei Finanztip.
Mögliche Änderungen ab 2027
Nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium wird
derzeit geprüft, wie die Förderung neuer Photovoltaik-Anlagen
künftig ausgestaltet werden soll. Ein Sprecher des Ministeriums
teilte auf Anfrage von Finanztip mit, dass für kleinere
Dachanlagen künftig eine Direktvermarktung des eingespeisten
Stroms zum Standard werden könnte. Bundeswirtschaftsministerin
Katherina Reiche (CDU) hatte zuletzt erklärt, dass sie eine
Förderung neuer PV-Anlagen angesichts gesunkener Kosten für nicht
mehr notwendig halte.
Direktvermarktung voraussichtlich weniger
lukrativ
Bei der Direktvermarktung erhalten Anlagenbetreiber für die
Stromeinspeisung den Marktpreis für Solarstrom. Im Jahr 2025 lag
dieser im Schnitt bei rund 4,5 ct/kWh. Nach Abzug von
Vermarktungskosten blieben für PV-Anlagen außerhalb der Förderung
nur rund 3,8 ct/kWh als Vergütung übrig. Wir werden die neuen
Ideen von Frau Reiche in Kürze noch einmal genauer
beleuchten!
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20260217_kvp.mp3
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