Kostbarer Friede
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Beschreibung
vor 1 Woche
Anfang und Ende unseres Lebens sind ein spannendes und
geheimnisvolles Erleben – nicht voraussehbar, wie es werden wird.
Es ist ein Geschehen – für jeden neu, ganz individuell, einmalig
– jeder hat da seine eigene Geschichte, sein eigenes Erleben.
Eine bewegende Zeit liegt hinter mir – vor 5 Wochen durfte ich
meine Mama in ihren letzten Lebenstagen begleiten.
Eine große Herausforderung – wahrzunehmen, wie immer mehr
Funktionen zurückgehen, weil der Körper kraftloser und das Leben
weniger wird!
Gleichzeitig auch ein ganz kostbares Geschenk, diese letzten Tage
miterleben zu dürfen!
Das Geschenk, das ich bei meiner Mama erlebte, lag in dem tiefen
Frieden, der von ihr ausging und der auch im Zimmer spürbar war!
Da war kein Auflehnen, keine innere Unruhe zu spüren – es sah aus
wie ein „in sich ruhen“ und ein wirkliches versöhnt sein mit dem
Leben.
So ein Friede entsteht nicht von heute auf morgen! Dieser Friede
hat sich entwickelt aus einer engen Herzensbeziehung mit Jesus.
Er ist vermutlich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen und
konnte letztendlich im Inneren reifen!
Da frage ich mich: wie ist es um meinen Frieden
bestellt?
Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – das spüre ich auch bei den
Menschen um mich herum.
Gott sei Dank darf ich in einem Land leben, in dem gerade kein
Krieg herrscht.
Aber bedeutet das schon FRIEDE??
Empfinde ich wirklich Frieden mit den Menschen, von denen ich
umgeben bin?
Und was ist mit meinem inneren Frieden? Ist er nicht noch viel
wichtiger?
In Psalm 34 lese ich: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – also
geht es doch um ein aktives Suchen! Der Friede fällt mir nicht
einfach so vor die Füße!
Ich muss mich um ihn bemühen – vielleicht immer wieder neu!
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei
gemacht. Durch IHN können wir diese ganz persönliche
Herzensbeziehung mit Gott haben.
Das ist „Frieden mit Gott“, der gleichzeitig unser eigenes Herz
mit Frieden füllt!
Jesus - der Friedefürst – bietet uns diesen Frieden ganz
persönlich an: „ICH gebe euch Frieden, den die Welt nicht geben
kann!“
Danach möchte ich mich immer wieder neu ausstrecken, wenn ich den
Frieden in mir nicht mehr so spüren kann.
Ja, dieser Friede Gottes, der meine Vorstellungskraft übersteigt,
soll mein Herz und meine Gedanken in Jesus Christus bewahren!
Der Friede Gottes sei mit uns allen.
Herzliche Grüße von Ute Wolf
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