Podcaster
Episoden
23.02.2026
1 Minute
Auf dein Wort hin…
Diese Worte haben mich in der letzten Zeit viel beschäftigt.
Was bedeutet „auf dein Wort hin…? Auf Gottes Wort, auf Jesu Wort
hin…
Was löst das bei euch aus?
Ich möchte Euch einladen, sich damit mal auseinanderzusetzen. Es
ist total spannend.
Ich bin hängengeblieben beim Betrachten der Geschichte
vom Sinkenden Petrus.
Die Jünger sind allein im Boot, ein heftiger
Sturm kommt auf.
Und da kommt Jesus den Jüngern in ihrer Angst,
Lebensnot, auf dem Wasser entgegen. Sie sehen
ein Gespenst, sie schreien, aber sogleich
redet Er mit ihnen und sagt: Fürchtet euch
nicht!
Mitten im Sturm, in der existenziellen Angst auch in unserer,
wenn Gegenwind, alte Muster auftauchen, ist Er da und sagt:
Seid getrost, ich bin`s; fürchtet euch nicht! Ihr braucht
keine Angst zu haben.
Petrus, und das kann ich so gut verstehen:
braucht einen Beweis, dass es wirklich der HERR
ist und sagt: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu
kommen auf dem Wasser.
Jesus sagt: Komm und Petrus steigt aus dem Boot
und geht Jesus entgegen.
Raus aus dem Gewohnten, rein in das Unmögliche. Im Vertrauen.
Mutig.
Geht es euch auch so? Mit Jesus im Blick, mit
Seinem Wort in meinem Herzen kann ich
gehen. Sicher, zielgerichtet, furchtlos.
Und da kommt ein starker Gegenwind.
Als Petrus Jesus aus dem Blick verliert, auf den Wind
sieht, beginnt er zu sinken und schreit.
Gerade noch in Sicherheit und Gottvertrauen: ich schaue nur kurz
weg, verliere Sein Wort aus meinem Herzen,
verliere Sein Angesehen Sein, Ihn aus
meinem Blick …. Und schon schwanke ich, (alte) Ängste
und Befürchtungen überkommen mich, ich verliere an Halt,
Orientierung.
Auch ich darf schreien!!!
Als Petrus schrie, streckte Jesus ihm
sogleich die Hand entgegen und hielt ihn fest!
Genau da, mitten im Sturm und in meiner Angst streckt
Jesus auch mir die Hand entgegen und hält mich fest.
Auf das Wort Jesu hin hat Petrus Vertrauensschritte gewagt –
immer wieder – trotz aller Ängste.
Auf Jesu Wort hin.
Auf Jesu Wort hin, das es in vielen Situationen
durchzubuchstabieren gilt, ist es ein fester Grund, auf dem wir
stehen, bestehen, neue Schritte wagen können.
(Wie heißt es in Psalm 33,4: Gottes Wort ist wahrhaftig und was
er zusagt, das hält er gewiss.)
Ich wünsche uns die Erfahrung, sich immer wieder auf
diesen Boden zu stellen:
Sei getrost.
Ich bin bei dir!
Das wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
Mehr
23.02.2026
1 Minute
Auf dein Wort hin…
Diese Worte haben mich in der letzten Zeit viel beschäftigt.
Was bedeutet „auf dein Wort hin…? Auf Gottes Wort, auf Jesu Wort
hin…
Was löst das bei euch aus?
Ich möchte Euch einladen, sich damit mal auseinanderzusetzen. Es
ist total spannend.
Ich bin hängengeblieben beim Betrachten der Geschichte
vom Sinkenden Petrus.
Die Jünger sind allein im Boot, ein heftiger
Sturm kommt auf.
Und da kommt Jesus den Jüngern in ihrer Angst,
Lebensnot, auf dem Wasser entgegen. Sie sehen
ein Gespenst, sie schreien, aber sogleich
redet Er mit ihnen und sagt: Fürchtet euch
nicht!
Mitten im Sturm, in der existenziellen Angst auch in unserer,
wenn Gegenwind, alte Muster auftauchen, ist Er da und sagt:
Seid getrost, ich bin`s; fürchtet euch nicht! Ihr braucht
keine Angst zu haben.
Petrus, und das kann ich so gut verstehen:
braucht einen Beweis, dass es wirklich der HERR
ist und sagt: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu
kommen auf dem Wasser.
Jesus sagt: Komm und Petrus steigt aus dem Boot
und geht Jesus entgegen.
Raus aus dem Gewohnten, rein in das Unmögliche. Im Vertrauen.
Mutig.
Geht es euch auch so? Mit Jesus im Blick, mit
Seinem Wort in meinem Herzen kann ich
gehen. Sicher, zielgerichtet, furchtlos.
Und da kommt ein starker Gegenwind.
Als Petrus Jesus aus dem Blick verliert, auf den Wind
sieht, beginnt er zu sinken und schreit.
Gerade noch in Sicherheit und Gottvertrauen: ich schaue nur kurz
weg, verliere Sein Wort aus meinem Herzen,
verliere Sein Angesehen Sein, Ihn aus
meinem Blick …. Und schon schwanke ich, (alte) Ängste
und Befürchtungen überkommen mich, ich verliere an Halt,
Orientierung.
Auch ich darf schreien!!!
Als Petrus schrie, streckte Jesus ihm
sogleich die Hand entgegen und hielt ihn fest!
Genau da, mitten im Sturm und in meiner Angst streckt
Jesus auch mir die Hand entgegen und hält mich fest.
Auf das Wort Jesu hin hat Petrus Vertrauensschritte gewagt –
immer wieder – trotz aller Ängste.
Auf Jesu Wort hin.
Auf Jesu Wort hin, das es in vielen Situationen
durchzubuchstabieren gilt, ist es ein fester Grund, auf dem wir
stehen, bestehen, neue Schritte wagen können.
(Wie heißt es in Psalm 33,4: Gottes Wort ist wahrhaftig und was
er zusagt, das hält er gewiss.)
Ich wünsche uns die Erfahrung, sich immer wieder auf
diesen Boden zu stellen:
Sei getrost.
Ich bin bei dir!
Das wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
Mehr
16.02.2026
1 Minute
Anfang und Ende unseres Lebens sind ein spannendes und
geheimnisvolles Erleben – nicht voraussehbar, wie es werden wird.
Es ist ein Geschehen – für jeden neu, ganz individuell, einmalig
– jeder hat da seine eigene Geschichte, sein eigenes Erleben.
Eine bewegende Zeit liegt hinter mir – vor 5 Wochen durfte ich
meine Mama in ihren letzten Lebenstagen begleiten.
Eine große Herausforderung – wahrzunehmen, wie immer mehr
Funktionen zurückgehen, weil der Körper kraftloser und das Leben
weniger wird!
Gleichzeitig auch ein ganz kostbares Geschenk, diese letzten Tage
miterleben zu dürfen!
Das Geschenk, das ich bei meiner Mama erlebte, lag in dem tiefen
Frieden, der von ihr ausging und der auch im Zimmer spürbar war!
Da war kein Auflehnen, keine innere Unruhe zu spüren – es sah aus
wie ein „in sich ruhen“ und ein wirkliches versöhnt sein mit dem
Leben.
So ein Friede entsteht nicht von heute auf morgen! Dieser Friede
hat sich entwickelt aus einer engen Herzensbeziehung mit Jesus.
Er ist vermutlich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen und
konnte letztendlich im Inneren reifen!
Da frage ich mich: wie ist es um meinen Frieden
bestellt?
Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – das spüre ich auch bei den
Menschen um mich herum.
Gott sei Dank darf ich in einem Land leben, in dem gerade kein
Krieg herrscht.
Aber bedeutet das schon FRIEDE??
Empfinde ich wirklich Frieden mit den Menschen, von denen ich
umgeben bin?
Und was ist mit meinem inneren Frieden? Ist er nicht noch viel
wichtiger?
In Psalm 34 lese ich: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – also
geht es doch um ein aktives Suchen! Der Friede fällt mir nicht
einfach so vor die Füße!
Ich muss mich um ihn bemühen – vielleicht immer wieder neu!
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei
gemacht. Durch IHN können wir diese ganz persönliche
Herzensbeziehung mit Gott haben.
Das ist „Frieden mit Gott“, der gleichzeitig unser eigenes Herz
mit Frieden füllt!
Jesus - der Friedefürst – bietet uns diesen Frieden ganz
persönlich an: „ICH gebe euch Frieden, den die Welt nicht geben
kann!“
Danach möchte ich mich immer wieder neu ausstrecken, wenn ich den
Frieden in mir nicht mehr so spüren kann.
Ja, dieser Friede Gottes, der meine Vorstellungskraft übersteigt,
soll mein Herz und meine Gedanken in Jesus Christus bewahren!
Der Friede Gottes sei mit uns allen.
Herzliche Grüße von Ute Wolf
Mehr
09.02.2026
1 Minute
Ja, wie ist das Himmelreich? Schon das Wort lässt mich stolpern.
Ich stell mir vor, wie ich durch die Fußgängerzone laufe, Leute
anspreche und sie bitte diesen Satz zu beenden… Was wohl dabei
rauskäme?
Dieser Halbsatz ist der Untertitel eines unserer Kurse, in den
ich gerade zur Vorbereitung eintauche: Dem Leben auf der Spur.
Ich merke, wie fremd das alles klingt - zumindest, wenn ich mir
die Menschen in den Fußgängerzonen vorstelle, die Menschen bei
uns im Ort, diejenigen, die nicht regelmäßig in Gottesdiensten
sind oder in der Bibel lesen.
Mit Himmel können wir alle noch was anfangen. Oder?
Welche Bilder tauchen da bei dir auf? Welche Begriffe?
Weite - Blau - Luft - Atmen -Hoffnung
Ewigkeit? Leben?
Aber mit einem Reich?
Und doch spricht Jesus so viel davon - das ist sein zentrales
Thema - das Himmelreich - oder vielleicht vertrauter: Reich
Gottes.
Ein Reich, in dem Gott der Chef ist, der Bestimmer…
Wie geht es mir damit?
Entspannt sich mein Körper bei diesem Gedanken? Verkrampft er
sich?
Je nachdem, wie mir von Gott erzählt wurde,
je nachdem, wie ich Gott erlebt habe
und je nachdem, wie mir die Bewohner seines Reiches begegnet
sind,
reagiere ich anders auf diesen Begriff.
Ich merke, wie bei mir ein Aufatmen durch den Körper geht und ein
Strahlen sich über mein Gesicht ausbreitet. Auch wenn ich Gott
hier auf Erden an vielen Stellen nicht verstehe, er unbegreifbar
für mich ist, auch verborgen in seinem Dasein und Tun - so ist
ganz tief innen in mir verankert, dass es bei Gott GUT ist. Bei
ihm bin ich - und sind wir, bist du - geborgen. ER ist mein
Zufluchtsort. Wenn er da ist, brauche ich keine Angst zu haben.
Wenn SEIN REICH - das HIMMELREICH einmal vollständig da ist -
nicht nur in Bereichen auf dieser Erde, sondern überall, dann ist
alles gut. Dann atmen alle auf. Gerade auch die, die jetzt ächzen
und leiden.
Dann haben alle das LEBEN gefunden, gutes Leben, vollkommenes
Leben.
Wie wir es in diesem Kurs, in dem ich gerade „schwimme“ tun, so
lade ich euch ein Spuren dieses Lebens zu entdecken, indem ihr
die Gleichnisse Jesu wirken lasst und sie für euch in der Bibel
lest: in Lukas 15 vom Verlorenen Sohn - aber auch die vielen
anderen Gleichnisse, z.B. in Mattähaus 13.
Nicht alle sind leicht verdaulich - aber mit allen gibt uns Jesus
einen Vorgeschmack von diesem Himmelreich, um das es ihm ging.
Viel Freude beim Entdecken!
Eine gesegnete Woche,
Damaris Friedrich
Mehr
02.02.2026
1 Minute
Auch wenn wir uns nun schon in schnellen Schritten der
Passionszeit nähern, klingt in mir Weihnachten und die
Adventszeit nach.
Mich beschäftigt immer noch eine Zeile des Adventslieds Die Nacht
ist vorgedrungen.
Dort heißt es „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch
erhellt.“
In diesem kurzen Satz steckt für mich ganz viel vom Wesen Gottes
drin:
Gott will im Dunkel wohnen bedeutet für mich, Gott will genau da
sein, wo es dunkel ist, wo sich Dunkelheit in unserem Herzen
breit macht, wo ich mich allein und hilflos fühle. Dunkelheit
bedeutet, dass ich nichts sehen kann, dass mir die Orientierung
fehlt. Ich kann das farbenfrohe nicht erkennen und wo es dunkel
ist, fehlt das wärmende Licht der Sonne. Oft bleibt einem in der
Dunkelheit nichts, als abzuwarten und auszuhalten. Dunkelheit
bedrückt und greift nach einem. Dunkelheit gehört zum Leben,
jeder ist ihr auf die eine oder andere Weise ausgesetzt.
Genau das ist der Ort, an dem Gott wohnen will. Er nimmt sich des
Schwachen, des Hilfsbedürftigen, des Bedrohten, den Traurigen an.
Es heißt eben nicht: Gott will im Palast wohnen
oder Gott will bei den Siegreichen wohnen oder Gott will bei den
Stärksten wohnen.
Und die zweite Satzhälfte lautet: „und hat es doch erhellt.“
Dort, wo Gott ist, kann es nicht dunkel bleiben. Gott hat gar
keine andere Möglichkeit, als zu erhellen. Das ist sein Wesen.
Und obwohl er sich ganz gezielt in unsere Dunkelheit begibt und
dort wohnen will, d.h. sich dort dauerhaft aufhalten, sich dort
breit machen, sich dort einrichten will, kann dann die Dunkelheit
nicht dunkel bleiben.
Und wie in den Berichten vom Leben Jesu, beginnt dort wo Gott
Wohnung nimmt Hoffnung zu wachsen, Freude erwärmt das Herz, lang
gehegte Wünsche werden erfüllt, es zeigen sich neue Wege, Wunder
sind möglich. Manchmal kleine Wunder mit sanften Berührungen,
manchmal spektakuläre Lösungen langer Dunkelheitsphasen.
Dieser Satz „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“
scheint sich für mich durch die die ganze Bibel zu ziehen.
Und auch wenn Gott zürnt und sich zurückzieht, dauerhaft geht das
nicht. Es ist ein zu wesentlicher Anteil an ihm, der sich ganz
gezielt in die Dunkelheit begeben will und wenn Gott ins Dunkel
kommt – so kann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben – denn in
seiner Gegenwart wird es hell.
Eine gesegnete Woche wünscht Christine Sommer
Mehr
Über diesen Podcast
Stufen.aufs.Ohr – Stufen zum Lauschen - für Zwischendurch jede
Woche 3 gute Minuten mit verschiedenen Impulsgebenden
Kommentare (0)