Podcaster
Episoden
30.03.2026
1 Minute
Seit einigen Jahren gestalte ich bei uns in der Gemeinde die Ostergottesdienste mit und so stellt sich mir die Frage immer wieder neu:
Was ist es dieses Jahr, das mich an der Ostergeschichte berührt oder begeistert?
Was ist es, dass ich als Frohe Botschaft erkenne und gerne in die Welt hinaustrage zu den Menschen?
Vielleicht ist das auch eine gute Frage für dich:
Welche Geschichte,
welches Bild aus den Erzählungen oder
welche Aussage Jesu auf seinem Weg von Palmsonntag bis zu seiner Auferstehung
ist es dieses Jahr, bei der du hängen bleibst - bei der dir ein Satz „im Ohr bleibt“ - wie wir auch so oft in den Kursen sagen.
Haltet doch kurz an und schenkt euch selbst 5 min, um dieser Frage nachzugehen…
Mich begleiten dieses Jahr 2 Textstellen.
„noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“ sagt Jesus in Lukas 23,43
zu dem Verbrecher, der mit ihm am Kreuz an seiner Seite hängt.
Für mich klingt in diesem Satz mit:
Du wirst heute noch erlöst sein,
erlöst von dem, was dich hier auf Erden geprägt, geplagt, in Verhaltensmustern bestimmt und festgehalten hat
erlöst von dem, wie du selbst hier auf Erden andere geprägt, geplagt, in Verhaltensmustern bestimmt und festgehalten hast.
Davon wirst du frei sein und du wirst heute noch Gott nahe sein.
Das ist doch himmlisch.
Das gilt mir und dir - jetzt schon - durch Jesu Auferstehung: Freiheit und Gottes Nähe.
Das wahrzunehmen - dazu lädt Jesus uns immer wieder ein.
Ich kann mir vorstellen, dass Jesus auch deshalb nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern an den See Tiberias kam, wie es in Joh 21 erzählt wird.
Er suchte sie auf. Er sprach zu ihnen, bis es ihnen dämmerte und sie wieder erkannten: Es ist der Herr.
Und Jesus macht das ihnen sogar noch schmackhaft - indem er für sie Brot und Fisch am Kohlenfeuer bereitet und sich mit ihnen zusammensetzt. Zeit verbringt. Ihnen wieder nahe kommt.
Jedes Jahr Ostern kommt Jesus uns nahe, setzt sich zu uns und hilft uns, uns zu erinnern und zu erkennen,
wie der Verbrecher am Kreuz
wie die Frauen am Grab
wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus
wie Thomas, der die Wunden sah,
wie Petrus, der vor Freude ins Wasser sprang:
Jesus ist Gott. Jesus ist unser Herr. Jesus hat alles vollbracht und ist uns nahe.
Er ist die Liebe in uns. Er ist die Gnade in uns. Er ist das Brot des Lebens.
Bleiben wir doch nahe bei ihm.
Bleiben wir dieses Ostern ein bisschen länger oder ganz bewusst an seinem Feuer sitzen, stärken uns, spüren die Nähe und die Freiheit und tragen diese gute Nachricht hinaus zu den Menschen:
Es ist vollbracht. Gott ist da. Gott ist nahe. Komm, setz dich zu uns. Iss und trink.
Schon jetzt bis in alle Ewigkeit.
Eine gesegnete Osterzeit
Damaris Friedrich
Was ist es dieses Jahr, das mich an der Ostergeschichte berührt oder begeistert?
Was ist es, dass ich als Frohe Botschaft erkenne und gerne in die Welt hinaustrage zu den Menschen?
Vielleicht ist das auch eine gute Frage für dich:
Welche Geschichte,
welches Bild aus den Erzählungen oder
welche Aussage Jesu auf seinem Weg von Palmsonntag bis zu seiner Auferstehung
ist es dieses Jahr, bei der du hängen bleibst - bei der dir ein Satz „im Ohr bleibt“ - wie wir auch so oft in den Kursen sagen.
Haltet doch kurz an und schenkt euch selbst 5 min, um dieser Frage nachzugehen…
Mich begleiten dieses Jahr 2 Textstellen.
„noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“ sagt Jesus in Lukas 23,43
zu dem Verbrecher, der mit ihm am Kreuz an seiner Seite hängt.
Für mich klingt in diesem Satz mit:
Du wirst heute noch erlöst sein,
erlöst von dem, was dich hier auf Erden geprägt, geplagt, in Verhaltensmustern bestimmt und festgehalten hat
erlöst von dem, wie du selbst hier auf Erden andere geprägt, geplagt, in Verhaltensmustern bestimmt und festgehalten hast.
Davon wirst du frei sein und du wirst heute noch Gott nahe sein.
Das ist doch himmlisch.
Das gilt mir und dir - jetzt schon - durch Jesu Auferstehung: Freiheit und Gottes Nähe.
Das wahrzunehmen - dazu lädt Jesus uns immer wieder ein.
Ich kann mir vorstellen, dass Jesus auch deshalb nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern an den See Tiberias kam, wie es in Joh 21 erzählt wird.
Er suchte sie auf. Er sprach zu ihnen, bis es ihnen dämmerte und sie wieder erkannten: Es ist der Herr.
Und Jesus macht das ihnen sogar noch schmackhaft - indem er für sie Brot und Fisch am Kohlenfeuer bereitet und sich mit ihnen zusammensetzt. Zeit verbringt. Ihnen wieder nahe kommt.
Jedes Jahr Ostern kommt Jesus uns nahe, setzt sich zu uns und hilft uns, uns zu erinnern und zu erkennen,
wie der Verbrecher am Kreuz
wie die Frauen am Grab
wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus
wie Thomas, der die Wunden sah,
wie Petrus, der vor Freude ins Wasser sprang:
Jesus ist Gott. Jesus ist unser Herr. Jesus hat alles vollbracht und ist uns nahe.
Er ist die Liebe in uns. Er ist die Gnade in uns. Er ist das Brot des Lebens.
Bleiben wir doch nahe bei ihm.
Bleiben wir dieses Ostern ein bisschen länger oder ganz bewusst an seinem Feuer sitzen, stärken uns, spüren die Nähe und die Freiheit und tragen diese gute Nachricht hinaus zu den Menschen:
Es ist vollbracht. Gott ist da. Gott ist nahe. Komm, setz dich zu uns. Iss und trink.
Schon jetzt bis in alle Ewigkeit.
Eine gesegnete Osterzeit
Damaris Friedrich
Mehr
23.03.2026
1 Minute
Jesus überrascht eines Tages seine Jünger mit der Frage: „Was sagen denn die Menschen, wer ich bin?“
Die Jünger hatten verschiedenes gehört: er könnte Johannes der Täufer sein oder Elia oder einer der Propheten.
JESUS – Menschensohn / Gottessohn?
JESUS – für Viele ein Rätsel! Mensch und Geheimnis zugleich!
Es ist wie heute: hier hört man diese Meinung, dort jene. Wem soll man Glauben schenken?
Jesus fragt die Jünger dann ganz persönlich: „Was sagt denn ihr, wer ich bin?“
An dieser Frage bleibe ich hängen! Wie wenn Jesus mich ganz persönlich
fragen würde: „Was denkst du denn über mich??“
Jetzt geht es nicht mehr um das, was ich schon alles von ihm oder über ihn gehört
und gelesen habe! Jetzt bin ich ganz persönlich gefragt!!
Wie denkst du darüber? WER ist Jesus für dich??
Vielleicht magst du dir einen Moment Zeit nehmen und überlegen, was Jesus dir ganz persönlich bedeutet?!
Ist er ein Freund für dich? Ein Wegbegleiter oder Wegbereiter? Helfender Ratgeber?
Vielleicht Licht in der Dunkelheit? Ein Alleswisser – oder unbequemer Besserwisser?? Hoffnungsanker, Friedefürst, Wundervollbringer, Perspektiveneröffner… oder manchmal auch ein Unruhestifter???
Was bedeutet ER dir? Wie möchtest du Jesus in deinen Alltag mit einbeziehen?
Was erzählst du über ihn weiter?
Palmsonntag steht vor der Türe. Ich staune, wie Jesus bejubelt wird als Retter und König. Doch wie schnell kann sich Begeisterung und Verehrung ins Gegenteil kehren!
Aus fröhlichen Hosianna-Rufen werden plötzlich „Kreuzige ihn“-Aufrufe!
Vielleicht können wir uns gerade jetzt in der Passionszeit neu Gedanken darüber machen, wie wir zu IHM stehen – was uns wichtig geworden ist an IHM - was wir von IHM weitersagen möchten…
Vielleicht lassen wir uns selbst auch neu einladen - Zeit mit IHM zu verbringen – IHN noch mehr zu erkennen.
Sei gesegnet in deiner Jesus-Begegnung!
Ich wünsche dir eine wertvolle Passionszeit.
SHALOM und herzliche Grüße von Ute Wolf
Die Jünger hatten verschiedenes gehört: er könnte Johannes der Täufer sein oder Elia oder einer der Propheten.
JESUS – Menschensohn / Gottessohn?
JESUS – für Viele ein Rätsel! Mensch und Geheimnis zugleich!
Es ist wie heute: hier hört man diese Meinung, dort jene. Wem soll man Glauben schenken?
Jesus fragt die Jünger dann ganz persönlich: „Was sagt denn ihr, wer ich bin?“
An dieser Frage bleibe ich hängen! Wie wenn Jesus mich ganz persönlich
fragen würde: „Was denkst du denn über mich??“
Jetzt geht es nicht mehr um das, was ich schon alles von ihm oder über ihn gehört
und gelesen habe! Jetzt bin ich ganz persönlich gefragt!!
Wie denkst du darüber? WER ist Jesus für dich??
Vielleicht magst du dir einen Moment Zeit nehmen und überlegen, was Jesus dir ganz persönlich bedeutet?!
Ist er ein Freund für dich? Ein Wegbegleiter oder Wegbereiter? Helfender Ratgeber?
Vielleicht Licht in der Dunkelheit? Ein Alleswisser – oder unbequemer Besserwisser?? Hoffnungsanker, Friedefürst, Wundervollbringer, Perspektiveneröffner… oder manchmal auch ein Unruhestifter???
Was bedeutet ER dir? Wie möchtest du Jesus in deinen Alltag mit einbeziehen?
Was erzählst du über ihn weiter?
Palmsonntag steht vor der Türe. Ich staune, wie Jesus bejubelt wird als Retter und König. Doch wie schnell kann sich Begeisterung und Verehrung ins Gegenteil kehren!
Aus fröhlichen Hosianna-Rufen werden plötzlich „Kreuzige ihn“-Aufrufe!
Vielleicht können wir uns gerade jetzt in der Passionszeit neu Gedanken darüber machen, wie wir zu IHM stehen – was uns wichtig geworden ist an IHM - was wir von IHM weitersagen möchten…
Vielleicht lassen wir uns selbst auch neu einladen - Zeit mit IHM zu verbringen – IHN noch mehr zu erkennen.
Sei gesegnet in deiner Jesus-Begegnung!
Ich wünsche dir eine wertvolle Passionszeit.
SHALOM und herzliche Grüße von Ute Wolf
Mehr
16.03.2026
1 Minute
Im Markusevangelium, Kapitel 4 steht:
„26Er (Jesus) sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; 27dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. 28Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. 29Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
30Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? 31Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. 32Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.“
In beiden Gleichnissen geht es um das Reich Gottes. Dort wo Reich Gottes ist, ist es so wie es sein soll. Reich Gottes bedeutet, im Frieden mit Gott, mit mir selbst und mit anderen zu sein.
Jesus beschreibt Wachstum und Wandlung. Das Reich Gottes wächst, und zwar ohne das Zutun von Menschen. Wir denken oft, wir müssen es machen. Wir sind verantwortlich und zuständig und haben gelernt, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt.
Aber Jesus betont, dass das Wachstum passiert, während der Mensch schläft und noch nicht einmal weiß, wie es geschieht. Aus einem unscheinbar kleinen Körnchen erwächst es. Es ist ein Prozess, der eine bestimmte zeitliche Abfolge hat.
Wir Menschen können säen und pflegen – aber das eigentliche Wunder des Wachstums, der Umwandlung eines Samens in Halme, Ähren, Nahrungsmittel geschieht ohne unser Zutun. Und aus den Gewächsen entsteht ein Wohnraum, eine Zuflucht, eine Heimat für andere.
Im Frühling haben wir die Möglichkeit dieses Gleichnis mit allen Sinnen zu erfassen. Ich möchte Euch einladen, das Erwachen der Natur ganz bewusst zu erleben. Beobachtet, wie jeden Tag neue Pflanzen sprießen und zu blühen beginnen, wie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge wieder fliegen. Hört zu, wie die Vögel singen und seht, wie sie beginnen Nistmaterial zu sammeln. Steckt einen Samen in die Erde und erlebt, wie wenig wir dazu tun müssen, dass er wächst. Pflückt Euch ein Gänseblümchen, für das sich niemand anstrengen musste, und schmeckt seine guten Aromen.
Es gibt so viel, um das wir uns Sorgen machen und das uns belastet. Aber dieses Erleben des Erwachens, des Wachsens und der Vielfalt lässt uns verstehen, wie Wachstum von Reich Gottes funktioniert und kann uns die innere Ruhe geben zu schlafen und zu wissen, dass wachsen, reifen und werden neuer Lebensräume uns im Schlaf geschenkt werden.
Eine wunderbare Frühlingswoche wünscht Christine Sommer
„26Er (Jesus) sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; 27dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. 28Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. 29Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
30Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? 31Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. 32Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.“
In beiden Gleichnissen geht es um das Reich Gottes. Dort wo Reich Gottes ist, ist es so wie es sein soll. Reich Gottes bedeutet, im Frieden mit Gott, mit mir selbst und mit anderen zu sein.
Jesus beschreibt Wachstum und Wandlung. Das Reich Gottes wächst, und zwar ohne das Zutun von Menschen. Wir denken oft, wir müssen es machen. Wir sind verantwortlich und zuständig und haben gelernt, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt.
Aber Jesus betont, dass das Wachstum passiert, während der Mensch schläft und noch nicht einmal weiß, wie es geschieht. Aus einem unscheinbar kleinen Körnchen erwächst es. Es ist ein Prozess, der eine bestimmte zeitliche Abfolge hat.
Wir Menschen können säen und pflegen – aber das eigentliche Wunder des Wachstums, der Umwandlung eines Samens in Halme, Ähren, Nahrungsmittel geschieht ohne unser Zutun. Und aus den Gewächsen entsteht ein Wohnraum, eine Zuflucht, eine Heimat für andere.
Im Frühling haben wir die Möglichkeit dieses Gleichnis mit allen Sinnen zu erfassen. Ich möchte Euch einladen, das Erwachen der Natur ganz bewusst zu erleben. Beobachtet, wie jeden Tag neue Pflanzen sprießen und zu blühen beginnen, wie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge wieder fliegen. Hört zu, wie die Vögel singen und seht, wie sie beginnen Nistmaterial zu sammeln. Steckt einen Samen in die Erde und erlebt, wie wenig wir dazu tun müssen, dass er wächst. Pflückt Euch ein Gänseblümchen, für das sich niemand anstrengen musste, und schmeckt seine guten Aromen.
Es gibt so viel, um das wir uns Sorgen machen und das uns belastet. Aber dieses Erleben des Erwachens, des Wachsens und der Vielfalt lässt uns verstehen, wie Wachstum von Reich Gottes funktioniert und kann uns die innere Ruhe geben zu schlafen und zu wissen, dass wachsen, reifen und werden neuer Lebensräume uns im Schlaf geschenkt werden.
Eine wunderbare Frühlingswoche wünscht Christine Sommer
Mehr
09.03.2026
3 Minuten
Gedanken zu einem Bild, das auf website/Insta/Facebook von Stufen zu sehen ist
Im Treppenhaus laufe ich jeden Tag auf das Bild zu und schmunzle. Am Anfang meiner Zeit als junger Pfarrer in der Gemeinde hat mich ein Künstler gemalt für eine Fastnachtsitzung. Schwungvoll renne ich und tippe einen Handball auf die Erde, ohne auf den Ball zu sehen. Das brauche ich auch nicht. Den Ball tippen ohne hinzusehen, das kann ein Handballer einfach. Meine Augen sehen auch nicht in die Runde, wo ich den Ball vielleicht hinspielen will. Meine Augen sehen ungewöhnlich steil nach oben. Denn über mir fliegt der Engel des HERRN. Auch der in vollem Schwung in dieselbe Richtung wie ich. Und er zwinkert mir wohlwollend zu. Ich bin als junger Pfarrer zu erkennen. Denn statt eines Sporthemds trage ich einen halblangen Talar mit halblangen Ärmeln, wie ich ihn in voller Länge im Gottesdienst anhabe.
Mit dem Engel des HERRN, mit Gott selbst habe ich Augenkontakt. In dieser Woche vom 3. Sonntag der Passionszeit mit dem Namen Okuli werde ich daran besonders erinnert. So beginnt in Psalm 25 Vers 15 auf Latein der Vers: „Okuli“ – „Meine Augen“. Eben: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Mein Handballergemälde im Treppenhaus trifft diesen Satz vollendet. Es erinnert mich jeden Tag, wenn ich auf das Bild zulaufe. Es ist eine witzige Erinnerung, damit ich immer wieder nach Gott sehe, frage, was er mit mir vorhat, was er mir gegeben hat, wo er mich brauchen will. „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Das ist täglich eine neue Entscheidung. Eine befreiende. Wegschauen von mir und meinem Überfordert-Sein, Wegschauen auch von den scheinbar unüberwindbaren Hindernissen, die Angst machen. Einfach auf Gott und seine Möglichkeiten sehen und seinen Willen für mich, der voller Lust am Leben ist, wie ich als junger Mann beim Handballspielen.
Das Augenzwinkern des Engels des HERRN ist mir auch wichtig. Gott hat ein Auge auf mich. Ich bin ihm wichtig und wertvoll. Dazu fällt mir ein anderes Wort ein aus Psalm 32 Vers 8. Das sagt Gott zu mir und dir auch: „Ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Gott im Auge haben, weil Gott seine Augen auf mich richtet. Mit Gott im Augenkontakt bleiben. Er hat noch etwas mit mir vor. Augenkontakt mit Gottes Wort. Augenkontakt im Gebet. Darauf vertrauen, dass er uns zugesagt hat: „Ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Auf diese Zusage und Verheißung will ich antworten: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Und im Augenkontakt mit Gott mich üben.
Mit augenzwinkernden Grüßen Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
Im Treppenhaus laufe ich jeden Tag auf das Bild zu und schmunzle. Am Anfang meiner Zeit als junger Pfarrer in der Gemeinde hat mich ein Künstler gemalt für eine Fastnachtsitzung. Schwungvoll renne ich und tippe einen Handball auf die Erde, ohne auf den Ball zu sehen. Das brauche ich auch nicht. Den Ball tippen ohne hinzusehen, das kann ein Handballer einfach. Meine Augen sehen auch nicht in die Runde, wo ich den Ball vielleicht hinspielen will. Meine Augen sehen ungewöhnlich steil nach oben. Denn über mir fliegt der Engel des HERRN. Auch der in vollem Schwung in dieselbe Richtung wie ich. Und er zwinkert mir wohlwollend zu. Ich bin als junger Pfarrer zu erkennen. Denn statt eines Sporthemds trage ich einen halblangen Talar mit halblangen Ärmeln, wie ich ihn in voller Länge im Gottesdienst anhabe.
Mit dem Engel des HERRN, mit Gott selbst habe ich Augenkontakt. In dieser Woche vom 3. Sonntag der Passionszeit mit dem Namen Okuli werde ich daran besonders erinnert. So beginnt in Psalm 25 Vers 15 auf Latein der Vers: „Okuli“ – „Meine Augen“. Eben: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Mein Handballergemälde im Treppenhaus trifft diesen Satz vollendet. Es erinnert mich jeden Tag, wenn ich auf das Bild zulaufe. Es ist eine witzige Erinnerung, damit ich immer wieder nach Gott sehe, frage, was er mit mir vorhat, was er mir gegeben hat, wo er mich brauchen will. „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Das ist täglich eine neue Entscheidung. Eine befreiende. Wegschauen von mir und meinem Überfordert-Sein, Wegschauen auch von den scheinbar unüberwindbaren Hindernissen, die Angst machen. Einfach auf Gott und seine Möglichkeiten sehen und seinen Willen für mich, der voller Lust am Leben ist, wie ich als junger Mann beim Handballspielen.
Das Augenzwinkern des Engels des HERRN ist mir auch wichtig. Gott hat ein Auge auf mich. Ich bin ihm wichtig und wertvoll. Dazu fällt mir ein anderes Wort ein aus Psalm 32 Vers 8. Das sagt Gott zu mir und dir auch: „Ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Gott im Auge haben, weil Gott seine Augen auf mich richtet. Mit Gott im Augenkontakt bleiben. Er hat noch etwas mit mir vor. Augenkontakt mit Gottes Wort. Augenkontakt im Gebet. Darauf vertrauen, dass er uns zugesagt hat: „Ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Auf diese Zusage und Verheißung will ich antworten: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN.“ Und im Augenkontakt mit Gott mich üben.
Mit augenzwinkernden Grüßen Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
Mehr
02.03.2026
1 Minute
Seit einigen Jahren besuche ich Menschen, die neu in unseren Ort gezogen sind. Bei einem Besuch im vergangenen Jahr hat mich schon der Name elektrisiert. Ein mennonitischer Name, und so hatte ich mit der Frau sofort einen Anknüpfungspunkt im Gespräch. Ja, ihr Mann war Mennonit gewesen. Sie erzählte, dass er kurz nach dem Umzug vor wenigen Wochen gestürzt sei und sich so schwere Verletzungen zugezogen hatte, dass er verstorben ist. Die Situation hat mich sehr erbarmt und mir keine Ruhe gelassen. Wie sollte sie in ihrem Alter und gehbehindert zur Kirche oder zu einer kirchlichen Veranstaltung kommen? In mir war ein starkes Drängen, eine Lösung zu finden. Nach einigen Nachforschungen habe ich einen passenden Kreis für sie gefunden und sie beim ersten Mal mit dem Auto abgeholt und dorthin gebracht. Ein Fahrdienst würde das in der Zukunft übernehmen. Langsam konnte sie Kontakte aufbauen.
Vor einer Woche hörte ich im Gottesdienst: Sie ist verstorben. Keine 3 Monate nach meinem ersten Besuch.
Ich war sprachlos. Bei der Trauerfeier war der Predigttext: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. ( Hebräer 3,15)
Wie passend auch für mich. Ich war so dankbar, dass ich nichts auf die lange Bank geschoben habe. Dass ich gehört und gehandelt habe.
Heute, wenn ihr Gottes Stimme hört. Heute, nicht irgendwann. Und Ja, wir hören Gottes Stimme. Ganz sicher hören wir die feine, leise Stimme heraus aus den vielen anderen Stimmen. Herr, ich höre. Ich bin aufnahmebereit. Leite mich.
Und dann steht da noch: „und verstocket eure Herzen nicht.“ Verstocken, ein fremdes Wort. Verstocken, das heißt hart und schwer machen. Wörtlich das Herz beschränken, langweilig machen. „Verstocket eure Herzen nicht, wie es bei der Verbitterung geschah.“ Der Hebräerbrief nimmt hier Bezug auf den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Das Volk hatte erlebt, dass Gott Unmögliches möglich machen kann und trotzdem war das Volk unzufrieden und wurde hart, fordernd und verbittert. Verstockt hat also auch damit zu tun, dass ich nicht bereit sein könnte, den Herausforderungen und Hindernissen damit zu begegnen, dass Gott in meinem Leben bisher große Wunder getan hat.
Ich bin hochmotiviert, Gottes Stimme zu hören und heute zu gehorchen.
Ihre und Eure Traudel Krause
Vor einer Woche hörte ich im Gottesdienst: Sie ist verstorben. Keine 3 Monate nach meinem ersten Besuch.
Ich war sprachlos. Bei der Trauerfeier war der Predigttext: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. ( Hebräer 3,15)
Wie passend auch für mich. Ich war so dankbar, dass ich nichts auf die lange Bank geschoben habe. Dass ich gehört und gehandelt habe.
Heute, wenn ihr Gottes Stimme hört. Heute, nicht irgendwann. Und Ja, wir hören Gottes Stimme. Ganz sicher hören wir die feine, leise Stimme heraus aus den vielen anderen Stimmen. Herr, ich höre. Ich bin aufnahmebereit. Leite mich.
Und dann steht da noch: „und verstocket eure Herzen nicht.“ Verstocken, ein fremdes Wort. Verstocken, das heißt hart und schwer machen. Wörtlich das Herz beschränken, langweilig machen. „Verstocket eure Herzen nicht, wie es bei der Verbitterung geschah.“ Der Hebräerbrief nimmt hier Bezug auf den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Das Volk hatte erlebt, dass Gott Unmögliches möglich machen kann und trotzdem war das Volk unzufrieden und wurde hart, fordernd und verbittert. Verstockt hat also auch damit zu tun, dass ich nicht bereit sein könnte, den Herausforderungen und Hindernissen damit zu begegnen, dass Gott in meinem Leben bisher große Wunder getan hat.
Ich bin hochmotiviert, Gottes Stimme zu hören und heute zu gehorchen.
Ihre und Eure Traudel Krause
Mehr
Über diesen Podcast
Stufen.aufs.Ohr – Stufen zum Lauschen - für Zwischendurch jede
Woche 3 gute Minuten mit verschiedenen Impulsgebenden
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.