Die elegante Form des Ausweichens
18 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
#019: Du sitzt. Du atmest. Du beobachtest. Alles korrekt. Und
trotzdem weichst du aus.
In dieser Folge geht es nicht um Anfängerfehler. Es geht um
Vermeidung in erfahrener Praxis.
Warum Beobachten nicht neutral ist. Warum Ruhe nicht automatisch
Nähe bedeutet. Und warum echte Meditation dort beginnt, wo nichts
mehr optimiert wird.
Mit einem Nichtjetztmoment im Regen, einer Pfütze im Zwielicht
und der Frage:
Bleibst du wirklich, oder gehst du nur sehr kontrolliert einen
Schritt zurück?
Warum du wahrscheinlich nicht zu wenig meditierst, sondern
ausweichst
Beobachten: Kontakt vertiefen oder Kontakt ersetzen?
Meditation als gesellschaftlich akzeptierte Form der
Selbstregulation
Wo Praxis unbequem wird und genau dort beginnt
Kernfragen dieser Folge:
Wozu benutzt du deine Praxis gerade?
Macht dich deine Meditation berührbarer – oder nur stabiler?
Bleibst du im Erleben – oder gehst du in den Überblick?
#nichtjetztmoment: Ein Spaziergang im
Regen.
Schnee, der fast verschwunden ist.
Eine Straßenlaterne im Zwielicht.
Licht, das sich in einer Pfütze spiegelt –
und durch jeden Tropfen wieder zerbricht.
Kein Insight. Kein Durchbruch. Nur kein Weggehen.
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