Carlos Ghosn darüber was Chinas E-Auto-Strategie Europa voraus hat
Im Gespräch mit Carlos Ghosn, Ex-Chairman und CEO
Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz
45 Minuten
Podcast
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Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr
Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Carlos Ghosn, einem der
einflussreichsten Topmanager der globalen Automobilindustrie. Als
früherer CEO und Chairman von Renault und Nissan hat er zentrale
strategische Entscheidungen getroffen und die Elektromobilität früh
mitgeprägt. Heute analysiert er die Branche von außen – nüchtern,
strategisch und mit klaren Schlussfolgerungen. Im Mittelpunkt des
Gesprächs steht die globale Verschiebung der Kräfte im
Automobilmarkt. Ghosn erklärt, warum der Aufstieg chinesischer
Hersteller kein Zufall ist, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger
Industriepolitik mit klaren Prioritäten, langfristiger Planung und
massiven Investitionen in Batterien, Rohstoffe und
Ladeinfrastruktur. Europa dagegen beschreibt er als passiv –
geprägt von politischem Stop-and-Go, fehlender Planungssicherheit
und mangelndem Fokus. Besonders kritisch sieht Ghosn den Versuch,
zu viele Antriebstechnologien parallel zu verfolgen.
Technologieoffenheit klinge gut, führe in der Praxis aber zu
Mittelmaß. Entscheidend seien klare strategische Entscheidungen,
verlässliche Rahmenbedingungen und eine flächendeckende
Ladeinfrastruktur. Reichweite allein reiche nicht aus, entscheidend
sei das Sicherheitsgefühl der Nutzer. Auch das Verhältnis zwischen
Staat und Industrie ordnet Ghosn ein. Erfolgreiche Industriepolitik
bedeute, klare Ziele zu setzen und den Unternehmen die Umsetzung zu
überlassen. Mit Blick auf die Zukunft erwartet er einen wachsenden
Einfluss chinesischer Konzerne in Europa – direkt oder indirekt.
Seine zentrale Botschaft: Europa hat noch Chancen, aber nur mit
Fokus, Konsequenz und klaren Entscheidungen. Nun aber genug der
Einordnung – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen. Heute
ausnahmsweise in englisch.
einflussreichsten Topmanager der globalen Automobilindustrie. Als
früherer CEO und Chairman von Renault und Nissan hat er zentrale
strategische Entscheidungen getroffen und die Elektromobilität früh
mitgeprägt. Heute analysiert er die Branche von außen – nüchtern,
strategisch und mit klaren Schlussfolgerungen. Im Mittelpunkt des
Gesprächs steht die globale Verschiebung der Kräfte im
Automobilmarkt. Ghosn erklärt, warum der Aufstieg chinesischer
Hersteller kein Zufall ist, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger
Industriepolitik mit klaren Prioritäten, langfristiger Planung und
massiven Investitionen in Batterien, Rohstoffe und
Ladeinfrastruktur. Europa dagegen beschreibt er als passiv –
geprägt von politischem Stop-and-Go, fehlender Planungssicherheit
und mangelndem Fokus. Besonders kritisch sieht Ghosn den Versuch,
zu viele Antriebstechnologien parallel zu verfolgen.
Technologieoffenheit klinge gut, führe in der Praxis aber zu
Mittelmaß. Entscheidend seien klare strategische Entscheidungen,
verlässliche Rahmenbedingungen und eine flächendeckende
Ladeinfrastruktur. Reichweite allein reiche nicht aus, entscheidend
sei das Sicherheitsgefühl der Nutzer. Auch das Verhältnis zwischen
Staat und Industrie ordnet Ghosn ein. Erfolgreiche Industriepolitik
bedeute, klare Ziele zu setzen und den Unternehmen die Umsetzung zu
überlassen. Mit Blick auf die Zukunft erwartet er einen wachsenden
Einfluss chinesischer Konzerne in Europa – direkt oder indirekt.
Seine zentrale Botschaft: Europa hat noch Chancen, aber nur mit
Fokus, Konsequenz und klaren Entscheidungen. Nun aber genug der
Einordnung – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen. Heute
ausnahmsweise in englisch.
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