Podcast
Podcaster
Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr
Beschreibung
vor 2 Tagen
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Max Lion Scherer, COO von
Monta, im Headquarter des dänischen Software-Anbieters in
Kopenhagen. Max ist seit etwas über fünf Jahren an Bord, also fast
seit Gründung. Gemeinsam mit Casper hat er eine Plattform
aufgebaut, die heute zu den jüngsten und gleichzeitig dynamischsten
Marktteilnehmern im europäischen Lademanagement zählt. Wir sprechen
darüber, wie Monta sich positioniert: als reiner Software-Anbieter,
der das Charge-Point-Management für Betreiber von Ladeinfrastruktur
abdeckt – von der Endkundenanwendung über Tarifgestaltung und
Flottenlösungen bis hin zur Zahlungsabwicklung und Roaming. Max
erklärt, warum die zentrale These des Gesprächs lautet: Hardware
ist nicht das Problem, Software ist die Lösung. Wer als Betreiber
Geld verdienen will, muss bei den operativen Kosten ansetzen, und
genau hier sieht er den Hebel der Plattform. Ein wichtiger Teil des
Gesprächs dreht sich um das schwierige Jahr 2025, in dem Monta
knapp ein Fünftel der Belegschaft entlassen musste. Max ordnet
diesen Schritt offen ein und beschreibt, wie das Unternehmen den
Markt überschätzt hat – und warum die Entwicklung jetzt wieder nach
oben zeigt. 120 Prozent Wachstum bei den Ladevorgängen im
vergangenen Jahr sind ein deutliches Signal. Besonders intensiv
wird es beim Thema Künstliche Intelligenz. Monta setzt KI an drei
Stellen ein: im Chatbot, im Voice-Support am Telefon und im Network
Operations Center Agent für die Fehleranalyse. Der Voice-Agent
nimmt innerhalb einer Sekunde ab, löst nach rund zwei Minuten das
Anliegen und beantwortet je nach Betreiber 70 bis 80 Prozent aller
Anrufe – in 13 Sprachen. Auch die vorausschauende Wartung rückt
damit näher, ein Schlüsselelement für Depot- und Flottenladen.
Außerdem geht es um den Vergleich der Märkte: Dänemark liegt bei
über 90 Prozent E-Anteil bei Neuzulassungen, Deutschland bei vier
Prozent in der Flotte. Über 70 Prozent des aktuellen Wachstums von
Monta kommen aus Migrationen bestehender Betreiber von anderen
Plattformen, fast 100.000 Ladepunkte wurden bereits übernommen. Max
wirft am Ende einen Blick auf die nächsten drei bis fünf Jahre und
benennt klar, was Betreiber leisten müssen, damit öffentliches
Laden für die Masse funktioniert.
Monta, im Headquarter des dänischen Software-Anbieters in
Kopenhagen. Max ist seit etwas über fünf Jahren an Bord, also fast
seit Gründung. Gemeinsam mit Casper hat er eine Plattform
aufgebaut, die heute zu den jüngsten und gleichzeitig dynamischsten
Marktteilnehmern im europäischen Lademanagement zählt. Wir sprechen
darüber, wie Monta sich positioniert: als reiner Software-Anbieter,
der das Charge-Point-Management für Betreiber von Ladeinfrastruktur
abdeckt – von der Endkundenanwendung über Tarifgestaltung und
Flottenlösungen bis hin zur Zahlungsabwicklung und Roaming. Max
erklärt, warum die zentrale These des Gesprächs lautet: Hardware
ist nicht das Problem, Software ist die Lösung. Wer als Betreiber
Geld verdienen will, muss bei den operativen Kosten ansetzen, und
genau hier sieht er den Hebel der Plattform. Ein wichtiger Teil des
Gesprächs dreht sich um das schwierige Jahr 2025, in dem Monta
knapp ein Fünftel der Belegschaft entlassen musste. Max ordnet
diesen Schritt offen ein und beschreibt, wie das Unternehmen den
Markt überschätzt hat – und warum die Entwicklung jetzt wieder nach
oben zeigt. 120 Prozent Wachstum bei den Ladevorgängen im
vergangenen Jahr sind ein deutliches Signal. Besonders intensiv
wird es beim Thema Künstliche Intelligenz. Monta setzt KI an drei
Stellen ein: im Chatbot, im Voice-Support am Telefon und im Network
Operations Center Agent für die Fehleranalyse. Der Voice-Agent
nimmt innerhalb einer Sekunde ab, löst nach rund zwei Minuten das
Anliegen und beantwortet je nach Betreiber 70 bis 80 Prozent aller
Anrufe – in 13 Sprachen. Auch die vorausschauende Wartung rückt
damit näher, ein Schlüsselelement für Depot- und Flottenladen.
Außerdem geht es um den Vergleich der Märkte: Dänemark liegt bei
über 90 Prozent E-Anteil bei Neuzulassungen, Deutschland bei vier
Prozent in der Flotte. Über 70 Prozent des aktuellen Wachstums von
Monta kommen aus Migrationen bestehender Betreiber von anderen
Plattformen, fast 100.000 Ladepunkte wurden bereits übernommen. Max
wirft am Ende einen Blick auf die nächsten drei bis fünf Jahre und
benennt klar, was Betreiber leisten müssen, damit öffentliches
Laden für die Masse funktioniert.
Weitere Episoden
34 Minuten
vor 5 Tagen
27 Minuten
vor 1 Woche
25 Minuten
vor 2 Wochen
25 Minuten
vor 3 Wochen
32 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.