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vor 2 Wochen
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland
Thema heute:
Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern
Notstrom?
Im Durchschnitt ist ein deutscher Haushalt nur rund
zwölf Minuten im Jahr von einem Stromausfall betroffen. Dennoch
führen Sabotage wie kürzlich in Berlin, Naturkatastrophen und
technische Defekte immer wieder zu lokalen
Stromausfällen.
Die Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls können für
Betroffene verheerend sein: keine Elektrizität, kein Mobilfunk,
kein Wasser, keine Heizung. Im Winter drohen zudem kostspielige
Schäden an Gebäuden durch geplatzte Wasser- und Heizungsrohre.
Eine Möglichkeit, sich gegen Stromausfälle zu wappnen, sind
Solaranlagen mit Not- oder Ersatzstromfunktionen und
Batteriespeicher.
„Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und
ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung
sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und
steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt man beim
Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei
entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom
versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger
Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen
kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz
ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher.
Die Mehrkosten seien in der Regel überschaubar. Auch bei
Photovoltaik-Bestandsanlagen sei die Nachrüstung mit einer
Notstrom- oder Ersatzstromfunktion in vielen Fällen möglich.
Grundsätzlich wird bei notstromfähigen Photovoltaikanlagen
zwischen Anlagen mit Notstromfunktionen, die einzelne Geräte über
eine Steckdose versorgen können (nicht automatisch umschaltend),
und Anlagen mit Ersatzstromfunktion, die ein Teilnetz (einzelne
Phase) oder das gesamte Hausnetz versorgen können, unterschieden.
Beim Ersatzstrom können Photovoltaikanlagen,
die mit einem inselbetriebsfähigen Batteriewechselrichter und
einer Netztrennungseinrichtung ausgestattet sind, Ersatzstrom
auch in Zeiten von Stromausfällen liefern. Diese Anlagen trennen
bei Ausfall der öffentlichen Versorgung die häuslichen
Stromkreise vom Netz und schalten um auf Inselbetrieb. Die
vorhandene Elektroinstallation und die angeschlossenen Geräte
werden dann aus der Batterie versorgt. Die technisch einfachere
Notstromvariante lässt die Versorgung einzelner Geräte zu, die
bei Ausfall der Netzversorgung umgesteckt werden müssen.
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20260210_kvp.mp3
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