AfD, Parteispenden und Rojava
Im Gespräch mit Timo Reinfrank, Aurel Eschmann und Christopher
Wimmer
29 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die AfD-Bundestagsfraktion hat einen Job ausgeschrieben, dessen
Zweck allein darin bestehen soll, die Zivilgesellschaft von
rechts zu überwachen. Das ist ein weiterer Schritt der
Rechtsextremen, die Arbeit von demokratischen
Nichtregierungsorganisationen zu erschweren, zu delegitimieren
und engagierte Menschen zu verunsichern. Darüber spricht Benjamin
mit Timo Reinfrank, dem Geschäftsführer der
Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Finanzierung dieser Stiftung sollte
übrigens, wenn es nach der AfD im Bundestag ginge, gestrichen
werden.
Wie es um die Parteifinanzen der rechtsextremen AfD selbst
bestellt ist und wie Großspenden, darunter rechtlich fragwürdige
Spenden von sogenannten Strohmännern, an die Partei gehen,
erläutert Aurel Eschmann von LobbyControl. Die Organisation setzt
sich für die Deckelung von Großspenden generell ein und macht im
Besonderen auf die Gefahren der Großspenden an die AfD
aufmerksam.
In den Nachrichten nur wenig Beachtung findet die Situation in
den kurdischen Selbstverwaltungsgebieten Syriens. Diejenigen,
ohne die der Terror des sogenannten Islamischen Staats (IS) nicht
hätte gestoppt werden können, werden nun von den USA allein
gelassen, von Syrien und der Türkei bedrängt, mit dem Ziel die
Selbstverwaltung zu zerstören. Christopher Wimmer ist Autor des
Buches "Alles muss man selber machen. Die Geschichte der
Rätebewegung von der Pariser Kommune bis Rojava". Aufgrund der
aktuellen Situation in Rojava dokumentieren wir einen Auszug aus
dem Gespräch mit Christopher Wimmer, das hier in KUNST DER
FREIHEIT in den nächsten Wochen erscheinen wird.
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