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Beschreibung
vor 3 Wochen
Wir Katholiken sind schon manchmal ziemlich speziell. Wir
Katholiken in Olpe im Sauerland auch: heute zum Beispiel fasten
ganz viele von uns, geben im Laufe der nächsten Tage Almosen in
eine Kiste in der Kirche, die dann dem Bürgermeister gebracht wird,
damit er akute Not schnell lindern kann, gehen am Sonntag in den
Festgottesdienst, wo der Rat der Stadt ein uraltes Gelübde dem
Pastor nachsprechen wird, dann in Anbetungsstunden, hören eine
hoffentlich gute Predigt, gehen mit dem Allerheiligsten durch die,
mit Kerzen beleuchtete Stadt und singen mit Inbrunst, vom "Haus
voll Glorie schauet, weit über alle Land" und dann nachhause und
genießen ein festliches Abendessen mit köstlichen italienischem
Speisen und gutem Wein. Und warum das Ganze? Zunächst weil mal
wieder die Stadt abgebrannt war und deshalb, der Rat der Stadt,
also nicht der Pfarrer oder die katholische Gemeinde, 1665
beschlossen hatte, dieses Gelübde abzulegen und die Heilige Agatha
als Schutzpatronin gegen Feuersnot zu bitten, ihre Stadt zu
verschonen. Weil auf die Fürsprache der Heiligen in Catania auf
Sizilien mehrfach ihre Stadt vor dem Ausbruch des Ätna verschont
worden war.Wenn sich über viele hundert Jahre bis heute die
Verehrung für eine junge Frau erhalten hat, muss da doch etwas mehr
dran sein als nur Brauchtumspflege und Respekt vor alten
überlieferten Texten. Und genau das ist es: Agatha, diese
junge Frau steht für die vielen Christinnen und Christen in der
langen Geschichte des Christentums, die mit Mut, starkem Glauben,
innerer Freiheit und Gelassenheit für Jesus Christus eingetreten
sind, auch wenn es sie das Leben gekostet hat. Es ist gut,
himmlische Fürsprecher zu haben, die auch uns in existenziellen
Nöten in Kirche und Gesellschaft zur Seite stehen und Vorbild sein
können.
Katholiken in Olpe im Sauerland auch: heute zum Beispiel fasten
ganz viele von uns, geben im Laufe der nächsten Tage Almosen in
eine Kiste in der Kirche, die dann dem Bürgermeister gebracht wird,
damit er akute Not schnell lindern kann, gehen am Sonntag in den
Festgottesdienst, wo der Rat der Stadt ein uraltes Gelübde dem
Pastor nachsprechen wird, dann in Anbetungsstunden, hören eine
hoffentlich gute Predigt, gehen mit dem Allerheiligsten durch die,
mit Kerzen beleuchtete Stadt und singen mit Inbrunst, vom "Haus
voll Glorie schauet, weit über alle Land" und dann nachhause und
genießen ein festliches Abendessen mit köstlichen italienischem
Speisen und gutem Wein. Und warum das Ganze? Zunächst weil mal
wieder die Stadt abgebrannt war und deshalb, der Rat der Stadt,
also nicht der Pfarrer oder die katholische Gemeinde, 1665
beschlossen hatte, dieses Gelübde abzulegen und die Heilige Agatha
als Schutzpatronin gegen Feuersnot zu bitten, ihre Stadt zu
verschonen. Weil auf die Fürsprache der Heiligen in Catania auf
Sizilien mehrfach ihre Stadt vor dem Ausbruch des Ätna verschont
worden war.Wenn sich über viele hundert Jahre bis heute die
Verehrung für eine junge Frau erhalten hat, muss da doch etwas mehr
dran sein als nur Brauchtumspflege und Respekt vor alten
überlieferten Texten. Und genau das ist es: Agatha, diese
junge Frau steht für die vielen Christinnen und Christen in der
langen Geschichte des Christentums, die mit Mut, starkem Glauben,
innerer Freiheit und Gelassenheit für Jesus Christus eingetreten
sind, auch wenn es sie das Leben gekostet hat. Es ist gut,
himmlische Fürsprecher zu haben, die auch uns in existenziellen
Nöten in Kirche und Gesellschaft zur Seite stehen und Vorbild sein
können.
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