Zoomer Meets Boomer Folge #66 - Wie hat sich Arbeit verändert?
#66 | Wie hat sich Arbeit verändert? | 04.02.26
28 Minuten
Beschreibung
vor 2 Wochen
In Folge 66 nehmen wir einen Artikel der Harvard Business Review
zum Ausgangspunkt. Kurz vor Weihnachten stellte die Autorin
Stefanie Fernández der globalen HBR-Community eine einfache, aber
weitreichende Frage: How did your work change in 2025? Michael hat
den Artikel gelesen, die Antworten reflektiert und seine Gedanken
dazu auf LinkedIn geteilt. Der Post hat eine ungewöhnlich große
Resonanz ausgelöst. Für uns ein Zeichen, dass viele gerade an einem
ähnlichen Punkt stehen. Wir gehen fünf Beobachtungen durch, die
sich aus dem Artikel und aus unserer eigenen Praxis verdichten.
Erstens: KI ist überall, aber Wirkung bleibt rar. Michael
beschreibt, dass KI vor allem auf vorhandene Qualität skaliert.
Gute Strukturen werden besser, schlechte werden sichtbarer. Oskar
ergänzt aus seiner Arbeit, dass viele Organisationen KI einsetzen,
ohne Prozesse, Rollen oder Prioritäten zu klären. Es entsteht
Aktivität, aber noch keine Wertschöpfung. Zweitens: Arbeit ist
lauter geworden, nicht klarer. Mehr Kanäle, mehr Meetings, mehr
Sichtbarkeit. Aber nicht automatisch bessere Zusammenarbeit. Oskar
spricht über Fokus, bewusste Pausen und die Verantwortung jedes
Einzelnen, Lautstärke zu reduzieren. Michael ergänzt, dass
Transparenz ohne Orientierung schnell zur Überforderung wird.
Drittens: Führung wirkt, oder sie wirkt nicht. Der Stil ist
zweitrangig. Wirksame Führung zeigt sich im Alltag. Nicht im
Leitbild. Oskar erzählt von klarer, ruhiger Führung, die ohne große
Worte Sicherheit schafft. Michael ordnet ein, dass Führung jetzt
umso mehr messbar wird an Energie, Entscheidungsqualität und Fokus
im Team. Viertens: Der Engpass ist der Mensch, nicht die
Technologie. Überforderung blockiert Leistung nachhaltiger als
fehlende Tools. Psychologische Sicherheit ist heute einer der
treibenden Produktivitätsfaktoren. Oskar beschreibt, warum der
Versuch, den Menschen aus der Gleichung zu nehmen, kurzsichtig ist
auch im Bezug auf den aktuellen Jobmarkt und den Umgang mit jungen
Arbeitskräften. Michael betont, dass Investitionen in Klarheit,
Beziehung und Training langfristig wirksamer sind als der nächste
Tool-Rollout. Fünftens: Sicherheit und Planbarkeit sind keine
Konstanten mehr. Karrieren werden brüchiger, Loyalitäten
verschieben sich. Weg von Organisationen, hin zu Sinn, Lernen und
innerer Stabilität. Oskar beschreibt Sicherheit als Unabhängigkeit
und Wertbindung. Michael ergänzt, dass Führung heute Halt geben
muss, ohne falsche Sicherheit zu versprechen. Am Ende stellen wir
eine gemeinsame Frage: Wenn Fokus, Klarheit und Wirksamkeit die
neuen Wettbewerbsvorteile sind, was lassen wir 2026 bewusst weg?
Und wir möchten von euch hören: Wo erlebt ihr gerade mehr Aktivität
als Wirkung? Und was hat eure Arbeit in den letzten Monaten
wirklich verändert? Schreibt uns, kommentiert, teilt die Folge mit
Menschen aus unterschiedlichen Generationen. Wenn ihr mögt, gebt
uns fünf Sterne und helft mit, dass unser Podcast gehört wird. Bis
zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung
#Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI
#ZoomerMeetsBoomer
zum Ausgangspunkt. Kurz vor Weihnachten stellte die Autorin
Stefanie Fernández der globalen HBR-Community eine einfache, aber
weitreichende Frage: How did your work change in 2025? Michael hat
den Artikel gelesen, die Antworten reflektiert und seine Gedanken
dazu auf LinkedIn geteilt. Der Post hat eine ungewöhnlich große
Resonanz ausgelöst. Für uns ein Zeichen, dass viele gerade an einem
ähnlichen Punkt stehen. Wir gehen fünf Beobachtungen durch, die
sich aus dem Artikel und aus unserer eigenen Praxis verdichten.
Erstens: KI ist überall, aber Wirkung bleibt rar. Michael
beschreibt, dass KI vor allem auf vorhandene Qualität skaliert.
Gute Strukturen werden besser, schlechte werden sichtbarer. Oskar
ergänzt aus seiner Arbeit, dass viele Organisationen KI einsetzen,
ohne Prozesse, Rollen oder Prioritäten zu klären. Es entsteht
Aktivität, aber noch keine Wertschöpfung. Zweitens: Arbeit ist
lauter geworden, nicht klarer. Mehr Kanäle, mehr Meetings, mehr
Sichtbarkeit. Aber nicht automatisch bessere Zusammenarbeit. Oskar
spricht über Fokus, bewusste Pausen und die Verantwortung jedes
Einzelnen, Lautstärke zu reduzieren. Michael ergänzt, dass
Transparenz ohne Orientierung schnell zur Überforderung wird.
Drittens: Führung wirkt, oder sie wirkt nicht. Der Stil ist
zweitrangig. Wirksame Führung zeigt sich im Alltag. Nicht im
Leitbild. Oskar erzählt von klarer, ruhiger Führung, die ohne große
Worte Sicherheit schafft. Michael ordnet ein, dass Führung jetzt
umso mehr messbar wird an Energie, Entscheidungsqualität und Fokus
im Team. Viertens: Der Engpass ist der Mensch, nicht die
Technologie. Überforderung blockiert Leistung nachhaltiger als
fehlende Tools. Psychologische Sicherheit ist heute einer der
treibenden Produktivitätsfaktoren. Oskar beschreibt, warum der
Versuch, den Menschen aus der Gleichung zu nehmen, kurzsichtig ist
auch im Bezug auf den aktuellen Jobmarkt und den Umgang mit jungen
Arbeitskräften. Michael betont, dass Investitionen in Klarheit,
Beziehung und Training langfristig wirksamer sind als der nächste
Tool-Rollout. Fünftens: Sicherheit und Planbarkeit sind keine
Konstanten mehr. Karrieren werden brüchiger, Loyalitäten
verschieben sich. Weg von Organisationen, hin zu Sinn, Lernen und
innerer Stabilität. Oskar beschreibt Sicherheit als Unabhängigkeit
und Wertbindung. Michael ergänzt, dass Führung heute Halt geben
muss, ohne falsche Sicherheit zu versprechen. Am Ende stellen wir
eine gemeinsame Frage: Wenn Fokus, Klarheit und Wirksamkeit die
neuen Wettbewerbsvorteile sind, was lassen wir 2026 bewusst weg?
Und wir möchten von euch hören: Wo erlebt ihr gerade mehr Aktivität
als Wirkung? Und was hat eure Arbeit in den letzten Monaten
wirklich verändert? Schreibt uns, kommentiert, teilt die Folge mit
Menschen aus unterschiedlichen Generationen. Wenn ihr mögt, gebt
uns fünf Sterne und helft mit, dass unser Podcast gehört wird. Bis
zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung
#Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI
#ZoomerMeetsBoomer
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