#022 Mut zur Wut - wenn unterdrückte Gefühle krank machen

#022 Mut zur Wut - wenn unterdrückte Gefühle krank machen

54 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

In dieser Folge spreche ich mit Tim über ein Gefühl, das viele
von uns kennen – aber kaum offen benennen: die Wut.





Tim ist Ingenieur, lebt seit vielen Jahren mit Depressionen und
hat intensive Therapieerfahrung. Wir sprechen ehrlich darüber,
wie unterdrückte oder „latente“ Wut entsteht, warum sie so oft
mit Scham und Schuld verknüpft ist – und wie sie sich körperlich
zeigt: als innere Anspannung, Schlafprobleme, Nacken- und
Rückenschmerzen, Erschöpfung oder chronische Beschwerden.





Ich teile meine eigene Geschichte: wie nicht gelebte Wut,
ungelöste Bindungsschmerzen und die Angst vor Ablehnung und dem
Verlassenwerden sich über Jahre in meinem Körper festgesetzt
haben – psychosomatisch. Hashimoto, Darmprobleme, chronische
Schmerzen, Tinnitus, Blutzucker-Peaks ohne Essen.


Mein Körper hat gesprochen, lange bevor ich bereit war zuzuhören.





Gemeinsam erkunden wir:


• Warum Wut eine wichtige, schützende und warnende Kraft ist –
keine Bedrohung


• Wie unterdrückte Gefühle in Depression, Erschöpfung oder
körperliche Symptome bis hin zu chronischen Krankheiten kippen
können


• Weshalb Klarheit, Grenzen und authentisches Aussprechen Tiefe
und Verbindung schaffen – statt sie zu zerstören


• Wie Angst vor Ablehnung uns zu People Pleasing, Rückzug oder
Selbstverleugnung treibt


• Warum der Heilungsweg oft durch den Körper beginnt – nicht nur
über den Kopf





Wir sprechen über Therapie, Körperarbeit, sichere Räume, Mut,
Verantwortung und darüber, dass Gefühle Energie sind: Wenn sie
nicht fließen dürfen, stauen sie sich – im Nervensystem, im
Körper, im Leben.





Diese Folge ist eine Einladung, ehrlicher hinzuschauen:


• Wo hältst du deine Wut zurück?


• Wo verrätst du dich, um Verbindung nicht zu verlieren?


• Und was würde sich verändern, wenn du deiner inneren Wahrheit
mehr Raum gibst?





Vielleicht beginnt Heilung genau dann, wenn wir es wagen, anders
anzugehen:


• Nicht im „Zusammenreißen“, sondern im Fühlen.


• Nicht im Anpassen, sondern im Klar-werden.


• Nicht in der Resignation, sondern im bewussten Verändern.





Wut, als erster Schritt, sich ehrlich zu machen, - seiner
Vergangenheit, seinem Umfeld und sich selbst gegenüber. Wagen wir
es!





Viel Freude beim Hören – und beim Weitergehen auf deiner ganz
persönlichen Heldenreise.


Daniela & Tim

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