‚Lifestyle-Teilzeit‘ und zu oft krank? Was will die Union von uns?

‚Lifestyle-Teilzeit‘ und zu oft krank? Was will die Union von uns?

In der Wirtschaftskrise setzen CDU und CSU auf harsche Appelle für mehr Arbeitsmoral. Zeitgemäße Antworten für einen resilienten Sozialstaat und eine nachhaltige Industriepolitik haben sie kaum im Angebot.
50 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Bundeskanzler Friedrich Merz findet, 14,5 Krankentage sind zu viel,
Gitta Connemann, die Vorsitzende der Mittelstands- und
Wirtschaftsunion will kein Recht auf "Lifestyle-Teilzeit". Die
Botschaft: die Menschen in Deutschland arbeiten zu wenig, sind zu
oft krank und zu wenig leistungsbereit. CDU und CSU setzen auf
harsche Appelle für mehr Arbeitsmoral. Ihre Antworten auf die
Wirtschaftskrise lauten: länger Arbeiten und ein schlankerer
Sozialstaat. In der schwarz-roten Koaltion treiben sie die SPD vor
sich her. 2026 soll das Jahr der Reformen sein, haben Friedrich
Merz und CSU-Chef Markus Söder verkündet. Rhetorisch setzen sie auf
altbekannte Narrative, die Erinnerungen an die Zeiten der Agenda
2010 hervorrufen. Drohen jetzt Sozialabbau, Leistungskürzungen und
die Schleifung von Arbeitnehmerrechten? Welche Vorschläge hat die
Sozialsstaatskommission gemacht? Und was wären zeitgemäße sozial-
und wirtschaftspolitische Antworten auf den Fachkräftemangel und
die Krise der Automobil- und Chemieindustrie?

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