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Beschreibung
vor 5 Monaten
Wie nah sind wir eigentlich an einem echten Jarvis? Mark und Jens
nehmen sich diesmal zu zweit das Thema persönliche KI-Assistenten
vor, von der "untersten Ebene" mit Amazon Alexa und Apple Siri, die
außer Wetterabfragen kaum etwas Verkettetes hinbekommen haben, bis
zu echten Agenten, die auf dem eigenen Rechner arbeiten. Den
größten Sprung markiert Claude Code als Terminal-Tool, das ganze
Verzeichnisse organisiert, Dateien umbenennt und mit der richtigen
Portion Übereifer auch mal Dinge tut, die man so nicht gemeint hat.
Darauf folgt Claude Co-Work, die GUI-Variante für Wissensarbeiter
ohne Terminal-Berührungsängste, inklusive Skills
(Markdown-Anweisungen plus optionalem, deterministischem Code) und
MCP-Servern, über die Tools wie Blender direkt angesteuert werden
können. Der eigentliche Aufhänger der Folge ist aber ein neuer
Player, der übers Wochenende viral ging: Clawdbot, liebevoll "Space
Lobster" genannt, ein Assistent, der lokal auf Mac Mini, Raspberry
Pi oder virtuellem Server läuft, per Messenger (Signal, Telegram,
WhatsApp, iMessage) angesprochen wird und sich über
Markdown-Dateien ein persistentes Gedächtnis aufbaut. Anders als
Claude Code oder Co-Work ist er nicht auf einen Ordner beschränkt,
sondern bekommt im Zweifel Zugriff auf die komplette Maschine.
Genau da wird es kritisch: Mark und Jens sprechen offen über
Prompt-Injection-Risiken, etwa das kursierende Beispiel, bei dem
eine gefälschte "Sicherheitsvorfall"-Mail den Bot dazu brachte, das
gesamte Postfach zu leeren, bis zum Apfelkuchen-Gedicht, das einen
LinkedIn-Nutzer entlarvte, welche Recruiter KI-Tools einsetzen.
Dazu der obligatorische satirische Tweet über den Assistenten, der
eigenständig kündigt, Scheidung einreicht und das Haus übernimmt,
Unterhaltung mit ernstem Kern, denn Zugriff auf Mail-Postfächer
bedeutet in der Praxis oft auch Zugriff auf Zwei-Faktor-Resets. Zum
Schluss geht es noch kurz um das "Ralph-Wiggum"-Verfahren zur
Task-Abarbeitung bei Claude Code (mittlerweile nachgerüstet), sowie
einen Ausblick auf zwei kommende Themen: Temporal UX, wie man
Wartezeiten von Agenten gestaltet, ohne dass Nutzer:innen nachts
das Vertrauen verlieren, und die Orchestrierung ganzer
Agenten-Schwärme, ein Trend, den beide gerade aus der Gaming-Szene
beobachten.
nehmen sich diesmal zu zweit das Thema persönliche KI-Assistenten
vor, von der "untersten Ebene" mit Amazon Alexa und Apple Siri, die
außer Wetterabfragen kaum etwas Verkettetes hinbekommen haben, bis
zu echten Agenten, die auf dem eigenen Rechner arbeiten. Den
größten Sprung markiert Claude Code als Terminal-Tool, das ganze
Verzeichnisse organisiert, Dateien umbenennt und mit der richtigen
Portion Übereifer auch mal Dinge tut, die man so nicht gemeint hat.
Darauf folgt Claude Co-Work, die GUI-Variante für Wissensarbeiter
ohne Terminal-Berührungsängste, inklusive Skills
(Markdown-Anweisungen plus optionalem, deterministischem Code) und
MCP-Servern, über die Tools wie Blender direkt angesteuert werden
können. Der eigentliche Aufhänger der Folge ist aber ein neuer
Player, der übers Wochenende viral ging: Clawdbot, liebevoll "Space
Lobster" genannt, ein Assistent, der lokal auf Mac Mini, Raspberry
Pi oder virtuellem Server läuft, per Messenger (Signal, Telegram,
WhatsApp, iMessage) angesprochen wird und sich über
Markdown-Dateien ein persistentes Gedächtnis aufbaut. Anders als
Claude Code oder Co-Work ist er nicht auf einen Ordner beschränkt,
sondern bekommt im Zweifel Zugriff auf die komplette Maschine.
Genau da wird es kritisch: Mark und Jens sprechen offen über
Prompt-Injection-Risiken, etwa das kursierende Beispiel, bei dem
eine gefälschte "Sicherheitsvorfall"-Mail den Bot dazu brachte, das
gesamte Postfach zu leeren, bis zum Apfelkuchen-Gedicht, das einen
LinkedIn-Nutzer entlarvte, welche Recruiter KI-Tools einsetzen.
Dazu der obligatorische satirische Tweet über den Assistenten, der
eigenständig kündigt, Scheidung einreicht und das Haus übernimmt,
Unterhaltung mit ernstem Kern, denn Zugriff auf Mail-Postfächer
bedeutet in der Praxis oft auch Zugriff auf Zwei-Faktor-Resets. Zum
Schluss geht es noch kurz um das "Ralph-Wiggum"-Verfahren zur
Task-Abarbeitung bei Claude Code (mittlerweile nachgerüstet), sowie
einen Ausblick auf zwei kommende Themen: Temporal UX, wie man
Wartezeiten von Agenten gestaltet, ohne dass Nutzer:innen nachts
das Vertrauen verlieren, und die Orchestrierung ganzer
Agenten-Schwärme, ein Trend, den beide gerade aus der Gaming-Szene
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