43. Themenfolge »Ich sehe Trauma nicht als Störung« Potentialorientierte Traumatherapie (Anke Nottelmann & Anja Thürnau)

43. Themenfolge »Ich sehe Trauma nicht als Störung« Potentialorientierte Traumatherapie (Anke Nottelmann & Anja Thürnau)

1 Stunde 37 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

In der ersten Themenfolge in 2026 spreche ich mit der
Diplom-Psychologin Anke Nottelmann über Trauma und das darin
enthaltene Potential. Denn im Kinderschutz haben wir es
potentiell oft mit Menschen zu tun, die frühe, teils unbewusste
traumatische Erfahrungen gemacht haben. Und da ist Ankes Ansatz
der »Potentialorientierten Traumatherapie« außerordentlich
spannend.


Anke arbeitet in eigener Praxis für Potentialorientierte
Psychotherapie, Traumatherapie & Systemische Supervision. Sie
bildet Fachkräfte in ihrem Trauma-Institut am Park aus und ist
Autorin ihres in 2025 bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen
Werkes »Potentialorientierte Traumatherapie mit PEP«.


Anke hat auch ein Zitat mitgebracht, das lautet: » Was ich heute
bin, ist ein Hinweis auf das, was ich gelernt habe, aber nicht
auf das, was mein Potential ist.« (Virginia Satir zit. Nach
Förster, 2024).


Wir sprechen über die Bedeutung der Traumaerkennung im
Kinderschutz, die Rolle von Empathie und Respekt in Therapie und
Kinderschutz sowie die langfristigen Auswirkungen von
Kindheitstraumata auf das Erwachsenenleben. Anke erzählt von
ihrem Weg in die Traumatherapie, der Wichtigkeit des
Verständnisses von Dissoziation und dem Einfluss von Scham und
Schuld auf die Entwicklung. Unser Dialog unterstreicht die
Notwendigkeit von Klarheit und Kommunikation in der
Kinderschutzarbeit und beleuchtet den potenzialorientierten
Therapieansatz als Weg zu Heilung und Stärkung.


Wir explorieren die komplexe Beziehung zwischen
Körperbewusstsein, Traumatherapie und Kinderschutz und sprechen
über die Bedeutung von Resonanz in der Gesprächsführung, die
Wirksamkeit multisensorischer Methoden und die Stärkung von
Klienten durch Selbstmanagementtechniken. Unser Dialog
verdeutlicht den Bedarf an Fortbildungen zum Thema Trauma, auch
und besonders für Fachkräfte im Kontext Kinderschutz, als auch
über die Herausforderungen im Kinderschutz und die Wichtigkeit
der Wahrung professioneller Grenzen. Wir betonen außerdem die
Wichtigkeit effektiver Netzwerkarbeit und der Normalisierung von
Traumareaktionen und bestärken damit letztlich den Glauben an das
Heilungspotenzial jedes Einzelnen.


O-Töne & Inhalte aus dieser Folge:


»Dissoziation ist ein Überlebensmechanismus als Reaktion auf ein
Trauma.«


»Traumareaktionen sind normal und behandelbar.«


»Scham und Schuldgefühle können die Entwicklung und das
Selbstwertgefühl eines Kindes beeinträchtigen.«


»Die Schaffung sicherer Räume ist für die Heilung unerlässlich.«


»Die Traumatherapie konzentriert sich auf das Erkennen und
Fördern von Potenzialen.«


Hör` unbedingt mal rein!


Hier geht`s zu Ankes Webseiten:


https://www.anke-nottelmann.de/


https://www.trauma-institut-am-park.de/potentialorientierte-traumatherapie/


Hier ist der Link zu Anke`s Buch:


https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/psychologie-psychotherapie-beratung/psychotherapie-psychosoziale-beratung/psychiatrie-psychosomatik/59629/potentialorientierte-traumatherapie-mit-pep?sPartner=gs&gad_source=1&gad_campaignid=22902085649&gbraid=0AAAAADtzSJRUfwVOhAvItZM1ivX54q5Bi&gclid=Cj0KCQiAx8PKBhD1ARIsAKsmGbfqsv4jeX0X8KHu55IJLYpHyYmiwgu8l2YmeJdbFKZhFqetbLh_l9saAh2EEALw_wcB


Und wenn du dich für meine SYKK-Fachkraft- und/oder
InsoFa-Weiterbildungen interessierst, findest du diese hier:
https://www.anjathuernau.de/sykk#SYKK-Weiterbildung und zu meinen
Publikationen geht es hier:
https://www.anjathuernau.de/publikationen

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