Danke, dass Du mich so wunderbar gestaltet hast
Danke, dass Du mich so wunderbar gestaltet hast
3 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Ich weiß nicht, ob Du das vielleicht auch kennst: Irgendwann packt
mich die Aufräumwut oder die Lust dazu und ich mache ganz schnell
ein paar Schubladen auf und werfe alles raus und sortiere neu ein
und werfe ganz viel weg. Was ich da alles so gefunden habe: alte
Handys, vielerlei Sorten Kabel, Kopfhörer, Anschlussstecker für
alles Mögliche, Ladegeräte für längst abgelegte Gerätschaften,
Einkaufsbeutel und so weiter. Manchmal denke ich: Meine Güte,
wieviel Kram hebt man so auf. Immer nach dem Motto: Vielleicht
könnte man es doch noch mal gebrauchen. Also weg damit.Aber dann
habe ich eine alte Brille von mir gefunden. Ich sehe ziemlich
schlecht und würde niemals ohne Ersatzbrille aus dem Haus gehen,
weil ich ohne Brille hilflos bin. Aber das hier ist nicht die
Ersatzbrille, sondern eine vor-vorherige Version, die ich
wahrscheinlich nicht weggetan habe, weil sie mir früher so gut
gefallen hat. Also habe ich sie aufgesetzt und da war wieder die
gleiche Freude: Sie steht mir einfach gut und mein Gesicht und
meine Augenpartie bekommt ganz andere Konturen, auch wenn ich mit
ihr nicht mehr ganz so gut sehen kann.Eine ganze Zeit habe ich vor
dem Spiegel gestanden und mit den verschiedenen Brillen geschaut,
mit welcher ich mich am schönsten finde und am wohlsten fühle. Und
dieses mich selbst mal in Ruhe Anschauen fand ich sehr schön. Wann
tut man das schon mal. "Und Gott sah, dass es gut war", heißt es in
der Bibel nach jedem Tag der Schöpfungsgeschichte. Ich sage heute
früh mal vor dem Spiegel: Danke Gott, dass Du mich so wunderbar
gestaltet hast.Mit allen Falten, mit allen grauen Haaren, mit
allem, was mich ausmacht und wie ich meinen Mitmenschen heute früh
entgegentrete: Lass mich ein dankbarer Spiegel Deiner wunderbaren
Schöpfung sein.
mich die Aufräumwut oder die Lust dazu und ich mache ganz schnell
ein paar Schubladen auf und werfe alles raus und sortiere neu ein
und werfe ganz viel weg. Was ich da alles so gefunden habe: alte
Handys, vielerlei Sorten Kabel, Kopfhörer, Anschlussstecker für
alles Mögliche, Ladegeräte für längst abgelegte Gerätschaften,
Einkaufsbeutel und so weiter. Manchmal denke ich: Meine Güte,
wieviel Kram hebt man so auf. Immer nach dem Motto: Vielleicht
könnte man es doch noch mal gebrauchen. Also weg damit.Aber dann
habe ich eine alte Brille von mir gefunden. Ich sehe ziemlich
schlecht und würde niemals ohne Ersatzbrille aus dem Haus gehen,
weil ich ohne Brille hilflos bin. Aber das hier ist nicht die
Ersatzbrille, sondern eine vor-vorherige Version, die ich
wahrscheinlich nicht weggetan habe, weil sie mir früher so gut
gefallen hat. Also habe ich sie aufgesetzt und da war wieder die
gleiche Freude: Sie steht mir einfach gut und mein Gesicht und
meine Augenpartie bekommt ganz andere Konturen, auch wenn ich mit
ihr nicht mehr ganz so gut sehen kann.Eine ganze Zeit habe ich vor
dem Spiegel gestanden und mit den verschiedenen Brillen geschaut,
mit welcher ich mich am schönsten finde und am wohlsten fühle. Und
dieses mich selbst mal in Ruhe Anschauen fand ich sehr schön. Wann
tut man das schon mal. "Und Gott sah, dass es gut war", heißt es in
der Bibel nach jedem Tag der Schöpfungsgeschichte. Ich sage heute
früh mal vor dem Spiegel: Danke Gott, dass Du mich so wunderbar
gestaltet hast.Mit allen Falten, mit allen grauen Haaren, mit
allem, was mich ausmacht und wie ich meinen Mitmenschen heute früh
entgegentrete: Lass mich ein dankbarer Spiegel Deiner wunderbaren
Schöpfung sein.
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