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  4. Prompting-Skills (Joscha Falck)
In dieser Episode von Educätion im Fokus geht es ums Prompting.
Unser Gast Joscha Falck erklärt, wie Large Language Models
arbeiten, warum gutes Prompting mehr mit Didaktik als mit Technik
zu tun hat und welche konkreten Prompting-Techniken Lehrkräfte im
Schulalltag nutzen können.

️ Inhalt im Überblick

(00:00) Einführung & Vorstellung des Gastes (01:50) Was
passiert beim Prompten im Large Language Model? (06:02)
Rechtschreibung, Tokens & Bedeutung im Prompt (07:42) Von
Zero-Shot zu Few-Shot: Prompting-Techniken für Lehrkräfte (13:45)
Step-back, Chain of Thought & weitere Strategien (16:57)
Anthropomorphisierung & kritischer Umgang mit KI (22:50)
Blick in die Zukunft: KI-Agenten & automatisierte Prozesse

Unser Gast

Joscha Falck ist Mittelschullehrer, Schulentwicklungsmoderator
für die Regierung von Mittelfranken, Mitglied im Innovationsteam
Digitale Bildung, mehrfacher Buchautor und Blogger mit
Schwerpunkt auf KI in Schule und Unterricht.

Aus dem Podcast

• Large Language Models rufen keine gespeicherten Antworten ab,
sondern generieren jede Ausgabe Token für Token neu. •
Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sind meist nicht
problematisch – Bedeutungsfehler hingegen schon. • Prompting
bedeutet nicht „richtig fragen“, sondern gezielt instruieren,
ähnlich wie gute didaktische Planung. • Erwähnte Methoden des
Promptings:

Zero-Shot-Prompts umfassen nur eine knappe und direkte
Aufgabe, liefern sehr allgemeinen Output.

One-Shot- und Few-Shot-Prompts umfassen Beispiele, die mit
eingegeben werden, durch welche deutlich präzisere Ergebnisse
geliefert werden.

Chain-of-Thought-Prompting verlangt vom Modell,
Zwischenschritte transparent zu machen.

Iteratives Prompting ist schrittweises Nachschärfen durch
Rückfragen.

Beim Self-Consistency Prompting lässt man das Modell mehrfach
unabhängig dieselbe Aufgabe lösen und wählt anschließend die
konsistenteste Antwort.

Step-back Prompting hilft, Fehlinterpretationen zu vermeiden,
indem zuerst der thematische Rahmen geklärt wird, wodurch das
Modell in den Bedeutungsraum gelenkt wird, in dem es sich bewegen
soll.

• Weitere Prompting-Methoden (die auch kombiniert werden können):

Role Prompting weist dem Modell eine Rolle zu.

Context Prompting liefert zusätzliches Hintergrundwissen, z.
B. Anhänge.

Instruction Prompting umfasst explizite Arbeitsanweisungen.

Constraint Prompting setzt Einschränkungen.

• Beispiele, Kriterien und klare Zielvorgaben erhöhen die
Qualität des Outputs erheblich. • Die Vermenschlichung von KI
birgt Risiken und sollte – besonders im Unterricht – reflektiert
thematisiert werden. • KI-Agenten könnten künftig ganze
Arbeitsprozesse übernehmen, z. B. Recherche, Materialerstellung
oder Organisation. • Prompting bleibt auch langfristig relevant –
als Interaktions- und Steuerungskompetenz im Umgang mit KI.

Die Episode wurde mehrere Monate vor ihrer Veröffentlichung
aufgenommen. Inzwischen sind neuere Versionen der GPT-Modelle von
OpenAI verfügbar. Über die Digitale Bildungsplattform SCHULE@BW
steht den Schulen in BW der KI-Chatbot AIS.chat zur Verfügung.
Bis Mai 2026 hieß AIS.chat noch telli; in den Episoden 1-6, die
vor Mai 2026 aufgezeichnet wurden, wird AIS.chat daher noch telli
genannt. Es handelt sich jedoch um die gleiche Funktionalität.

Weiterführende Links

• Prompting verstehen von Joscha Falck
(https://joschafalck.de/prompting-verstehen/) • Dagstuhl-Dreieck
(https://dagstuhl.gi.de/dagstuhl-erklaerung)

Richtlinien zur sicheren Nutzung von KI im
Schulkontext 

Als Landeslösungen sind über SCHULE@BW aktuell verfügbar:
AIS.chat und F13. Für die Arbeit mit Schülerinnen und Schüler
können sowohl die Landeslösungen als auch zentral von der
Schulleitung eingeführte und rechtlich und vertraglich gesicherte
Lösungen genutzt werden. Personenbezogene Daten dürfen
ausschließlich in Anwendungen verarbeitet werden, die dafür
zugelassen sind.

Weitere Anwendungen können zur Unterrichtsvorbereitung verwendet
und im Unterricht gezeigt werden, sofern keine personenbezogenen
oder vertraulichen Daten eingegeben werden. Hier sollten
Lehrkräfte sich jedoch immer ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.

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und wurde in Kooperation mit der Dieter Schwarz Stiftung
eingerichtet. Das KI-Zentrum Schule arbeitet eng mit
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„Prompting-Skills (Joscha Falck)“

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