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Beschreibung
vor 3 Monaten
Heinz Fischer spricht über seine Kindheit und Schulzeit während
des Zweiten Weltkriegs sowie über die traumatischen Erfahrungen,
die die unmittelbare Nachkriegszeit prägten. Er schildert die
Unsicherheit, den Hunger und die Wohnungsnot jener Jahre und wie
diese Bedingungen das Leben einer ganzen Generation bestimmten.
Zugleich beschreibt er den Wiederaufbau des Landes, der jedoch
oft um den Preis des kollektiven Verdrängens der eigenen
Kriegsvergangenheit erfolgte. Die anfänglich konsequente
Verurteilung von NS-Verbrechern geriet bald ins Stocken, als ein
neuer nationaler Schulterschluss wichtiger erschien als die
Aufarbeitung. In diesem Umfeld wurden auch Figuren wie Taras
Borodajkewycz zu Symbolen für die ungelösten Konflikte der noch
jungen Zweiten Republik. Mariella Gittler im Gespräch mit Dr.
Heinz Fischer, Bundespräsident a.D.
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