Von der Opferthese zur Erinnerungskultur

Von der Opferthese zur Erinnerungskultur

17 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

In der Moskauer Deklaration vom Oktober 1943 einigen sich die
Alliierten darauf, dass Österreich als erstes Opfer
Nazi-Deutschlands zu betrachten sei – eine Sichtweise, die sich
die heimische Politik in der Folge gerne zu eigen macht. Doch
bereits ab den 1960er Jahren gibt es einzelne Stimmen, die auf
die verzerrte Sicht Österreichs auf diese Zeit aufmerksam machen.
Trotzdem dauert es noch bis zum Jahr 1986, bis die Mitschuld
vieler Österreicherinnen und Österreicher an den NS-Verbrechen im
Zuge des Präsidentschaftswahlkampfs Kurt Waldheims in der
Öffentlichkeit diskutiert wird. Heute gibt es hierzulande ein
breites Spektrum der Erinnerungskultur, angefangen von der
Errichtung von Mahnmalen bis zu obligatorischen Besuchen von
Schulklassen in ehemaligen Konzentrationslagern und dem Austausch
mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen. Mariella Gittler im
Gespräch mit der Historikerin des DÖW Claudia Kuretsidis-Haider.

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