Thomas Schlag: Verhilft uns KI zu neuen spirituellen Durchbrüchen?
43 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
«Man merkt, dass KI nicht auf Erfahrungen zurückgreifen kann, das
ist mein grösstes Problem damit», sagt Thomas Schlag. Eine echte
Seelsorge oder Begegnung lebe zudem davon, dass man dem Gegenüber
auch widersprechen oder den Finger auf Unklarheiten legen könne –
was in der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz nicht geschehe.
Daneben betont Thomas Schlag aber die Vorteile, die eine stets
verfügbare, immer geduldige «Ansprechsoption» mit sich bringt,
gerade im Zusammenhang mit Themen wie Einsamkeit oder
Übergangssituationen. In unserem Gespräch kommen wir natürlich auch
auf den Körper zu sprechen und warum dieser gerade in der
zunehmenden Digitalisierung der Welt immer je wichtiger wird, auch
in der Theologie, etwa in der erwähnten «carnal hermeneutics»
(https://richardmkearney.com/wp-content/uploads/2014/06/carnal-hermeneutics-211.pdf)
also einer Lehre des Verständnisses der Welt über den Körper. Und
wenn wir über den Körper sprechen, dann sprechen wir – zumindest
hier bei Holy Embodied – immer über den gesamten Körper, was
Sexualität miteinschliesst. In diesem Zusammenhang erwähnt Thomas
Schlag eine finnische Doktorarbeit
(https://erepo.uef.fi/items/e66a2597-bbb3-40cb-8386-a6fc496925b2) –
die ich leider bloss in Finnisch gefunden habe, sie euch aber nicht
vorenthalten möchte. Die CVJM Hochschule in Kassel hat eine grosse
Studie zu Sexualität unter hochreligiösen Christinnen erstellt
(https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie_Zusammenfassung.pdf)
und meine Kollegen von Ausgeglaubt
(https://www.reflab.ch/hinter-der-schlafzimmertuere-fakten-zum-sexleben-frommer-christinnen/)
haben dazu eine Folge aufgenommen. Zudem möchte ich auf diese Folge
von Geist.Zeit hinweisen, in der meine Kollegen mit Matthias
Zeindler über reformierte Spiritualität sprechen
(https://www.reflab.ch/matthias-zeindler-was-ist-reformierte-spiritualitaet/).
Und, zu guter Letzt: In Luzern sass zwei Monate lang ein KI-Jesus
im Beichtstuhl als Experiment zu digitaler Seelsorge
(https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/digitale-seelsorge-keine-offenbarung-zu-besuch-beim-luzerner-ki-jesus).
ist mein grösstes Problem damit», sagt Thomas Schlag. Eine echte
Seelsorge oder Begegnung lebe zudem davon, dass man dem Gegenüber
auch widersprechen oder den Finger auf Unklarheiten legen könne –
was in der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz nicht geschehe.
Daneben betont Thomas Schlag aber die Vorteile, die eine stets
verfügbare, immer geduldige «Ansprechsoption» mit sich bringt,
gerade im Zusammenhang mit Themen wie Einsamkeit oder
Übergangssituationen. In unserem Gespräch kommen wir natürlich auch
auf den Körper zu sprechen und warum dieser gerade in der
zunehmenden Digitalisierung der Welt immer je wichtiger wird, auch
in der Theologie, etwa in der erwähnten «carnal hermeneutics»
(https://richardmkearney.com/wp-content/uploads/2014/06/carnal-hermeneutics-211.pdf)
also einer Lehre des Verständnisses der Welt über den Körper. Und
wenn wir über den Körper sprechen, dann sprechen wir – zumindest
hier bei Holy Embodied – immer über den gesamten Körper, was
Sexualität miteinschliesst. In diesem Zusammenhang erwähnt Thomas
Schlag eine finnische Doktorarbeit
(https://erepo.uef.fi/items/e66a2597-bbb3-40cb-8386-a6fc496925b2) –
die ich leider bloss in Finnisch gefunden habe, sie euch aber nicht
vorenthalten möchte. Die CVJM Hochschule in Kassel hat eine grosse
Studie zu Sexualität unter hochreligiösen Christinnen erstellt
(https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie_Zusammenfassung.pdf)
und meine Kollegen von Ausgeglaubt
(https://www.reflab.ch/hinter-der-schlafzimmertuere-fakten-zum-sexleben-frommer-christinnen/)
haben dazu eine Folge aufgenommen. Zudem möchte ich auf diese Folge
von Geist.Zeit hinweisen, in der meine Kollegen mit Matthias
Zeindler über reformierte Spiritualität sprechen
(https://www.reflab.ch/matthias-zeindler-was-ist-reformierte-spiritualitaet/).
Und, zu guter Letzt: In Luzern sass zwei Monate lang ein KI-Jesus
im Beichtstuhl als Experiment zu digitaler Seelsorge
(https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/digitale-seelsorge-keine-offenbarung-zu-besuch-beim-luzerner-ki-jesus).
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