3. Sertralin zum schreiben
20 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Monaten
In dieser Folge erzähle ich, wie Sertralin mir geholfen hat,
traumatische Erinnerungen überhaupt wieder in mein Bewusstsein zu
lassen – und warum genau das der Wendepunkt war, um schreiben,
fühlen und verarbeiten zu können.
Ich spreche darüber, was im Gehirn passiert, wenn Serotonin,
Dopamin und Noradrenalin wieder ins Gleichgewicht kommen, und wie
dadurch Konzentration, Klarheit und sogar Schach plötzlich
leichter wurden.
Entscheidend: Erst durch Sertralin konnte ich meine
Krebsvergangenheit überhaupt aufschreiben – Szene für Szene,
Gefühl für Gefühl. Dieses strukturierte Schreiben wurde für mich
zum eigentlichen Heilungsweg: Erinnerungen ordnen, Trigger
entschärfen, Bedeutung finden.
Ich erwähne in dieser Folge auch Elvanse, das ich früher einmal
verschrieben bekam. Wichtig: Elvanse verursacht
selbstverständlich keinen Krebs – es
ging mir nur um das subjektive Gefühl, dass meine damalige
Überstimulation mit meiner späteren Diagnose verknüpft war.
Nach Therapien wie dem Matrix-Protokoll und einer
CAR-T-Zellbehandlung war mein zentrales Nervensystem stark
belastet. Sertralin war für mich kein einfacher Ausweg, sondern
ein Werkzeug, um meinem Gehirn die Chance zu geben, sich zu
regenerieren – damit ich überhaupt wieder denken, schreiben und
fühlen konnte.
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