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  3. Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps Podcast
  4. 7. Neurodivergenz - Wieso ich meine Psychotherapie selbst in die Hand nehme
Hinweis: Diese Folge spiegelt meine
persönlichen Erfahrungen und Schlussfolgerungen wider. Sie
ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.
Wenn du akut in einer Krise bist, hol dir bitte sofort Hilfe
(Notruf 112 oder TelefonSeelsorge 116 123 in
Deutschland).

In dieser Folge sage ich klar, warum ich meine Traumaverarbeitung
und meine psychische Stabilisierung heute weitgehend auf eigene
Faust mache. Ich habe in meinem Leben mit vielen Therapeut:innen
gesprochen – und ich habe dabei nicht nur erlebt, wie viel Kraft
das kosten kann, sondern auch, wie gefährlich es werden kann,
wenn man mit echten Warnsignalen nicht ernst genommen wird. Ich
erzähle, warum mein Vertrauen in klassische Settings dadurch
massiv beschädigt ist und weshalb ich mir nicht nochmal leisten
will, dass meine Wahrnehmung relativiert oder weg erklärt wird.

Ich spreche außerdem darüber, was es für mich heißt,
neurodivergent zu sein – Masking, Reizoffenheit, Dissoziation,
diese dauerhafte innere Anspannung – und warum ich erst jetzt
wirklich begreife, was das in meinem Leben die ganze Zeit
bedeutet hat. Ich beschreibe konkret, wie sich dieses Muster im
Alltag zeigt: draußen unter Menschen, in Arztgesprächen, bei
sozialem Druck, sogar beim Schach. Und warum es für mich so ein
Wendepunkt ist, das nicht mehr als einzelne Probleme zu sehen,
sondern als ein durchgehendes Muster, das plötzlich alles
erklärt.

Und ich erkläre, warum ich stattdessen auf einen anderen Weg
setze: Schreiben, Podcast, Recherche und Selbstbeobachtung über
Zeit – und KI als Werkzeug, um mich informieren und reflektieren
zu können, ohne mich jedes Mal in triggernde Systeme begeben zu
müssen. Der Maßstab ist für mich nicht Theorie, sondern
Veränderung: mehr Grundruhe, mehr Klarheit, bessere Konzentration
– und das Gefühl, meine Vergangenheit endlich verstehen zu
können.
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„7. Neurodivergenz - Wieso ich meine Psychotherapie selbst in die Hand nehme“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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