Bildung fürs Leben – mehr als Wissen? #64
59 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Was macht uns zu klugen, umsichtigen, kritischen Menschen mit
offenem Geist? Und wenn wir uns selbst so beschreiben – wo und wie
haben wir diese Schlüsselkompetenzen eigentlich erworben? In der
Schule? Oder eher trotz der Schule? Eines steht fest: Die reine
Vermittlung von Fachwissen reicht ohne persönliche
Auseinandersetzung nicht aus. Wissen entfaltet seinen Wert erst
dann, wenn es mit bewusst geplanter Kompetenzentwicklung verbunden
wird – so, wie es in den Lehrplänen aller Schularten vorgesehen
ist. Doch wie gehen Schulen mit der Tatsache um, dass Kompetenzen
nicht durch bloßen Frontalunterricht vermittelt werden können? Dass
sie Lernformen brauchen, die offen, dialogisch und partizipativ
sind? Die Lernende aktiv einbeziehen, statt sie nur zu beschallen?
Die entscheidende Frage lautet: Sind unsere Schulen bereit, diese
notwendigen neuen Unterrichtsmethoden nicht nur zu kennen, sondern
sie auch konsequent umzusetzen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und
Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit
auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig
und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren
unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen
Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt
mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den
unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene
Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven
Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen
generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang
Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie
Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach
wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der
die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren
Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und
Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz
2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige
Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner
war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später
internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik.
Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie
Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge
und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und
Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me
(https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa :
DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt:
leben-lernen@outlook.com
offenem Geist? Und wenn wir uns selbst so beschreiben – wo und wie
haben wir diese Schlüsselkompetenzen eigentlich erworben? In der
Schule? Oder eher trotz der Schule? Eines steht fest: Die reine
Vermittlung von Fachwissen reicht ohne persönliche
Auseinandersetzung nicht aus. Wissen entfaltet seinen Wert erst
dann, wenn es mit bewusst geplanter Kompetenzentwicklung verbunden
wird – so, wie es in den Lehrplänen aller Schularten vorgesehen
ist. Doch wie gehen Schulen mit der Tatsache um, dass Kompetenzen
nicht durch bloßen Frontalunterricht vermittelt werden können? Dass
sie Lernformen brauchen, die offen, dialogisch und partizipativ
sind? Die Lernende aktiv einbeziehen, statt sie nur zu beschallen?
Die entscheidende Frage lautet: Sind unsere Schulen bereit, diese
notwendigen neuen Unterrichtsmethoden nicht nur zu kennen, sondern
sie auch konsequent umzusetzen? - - - - - Elsbeth Kossmeier und
Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit
auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig
und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren
unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen
Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt
mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den
unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene
Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven
Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen
generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang
Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie
Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach
wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der
die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren
Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und
Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz
2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige
Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner
war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später
internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik.
Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie
Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge
und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und
Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me
(https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa :
DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt:
leben-lernen@outlook.com
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