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Beschreibung
vor 7 Monaten
Ist der nächste Kollege im Team-Meeting eigentlich noch ein Mensch?
Bei einem Schweizer Mobilfunk-Retailer sitzen in manchen Meetings
längst Agenten mit eigenem Namen und eigener Personalnummer mit am
virtuellen Tisch, erzählt Dr. Martin Hofmann zu Gast bei Mark und
Jens. Hofmann war neun Jahre Group-CIO bei Volkswagen, danach
mehrere Jahre im Silicon Valley und zuletzt CTO beim E-Lkw-Start-up
Volta Trucks, und schreibt gerade an einem Buch über genau das
Thema dieser Folge: das agentische Unternehmen. Den Unterschied
zwischen Chatbot und echtem Agenten macht Hofmann an vier Stufen
fest: von simpler Data Analytics über Machine Learning und
LLM-Chatbots bis zur Agentic AI, die über Schnittstellen wie das
Model Context Protocol (MCP) selbstständig auf Daten zugreift,
Aufgaben ausführt und aus dem eigenen Verhalten lernt. Der
entscheidende Bruch mit der klassischen IT-Denke: Statt einen
Prozess Schritt für Schritt vorzugeben, gibt man nur noch das
Outcome vor (den billigsten Flug buchen, egal über welchen Weg),
und genau das bringt die alte, prozessfixierte ERP-Welt gehörig ins
Wanken. Praktisch wird es bei Hofmanns Konzept der Agent Factory:
Mitarbeitende aus IT, Fachbereich und HR entwerfen in einem
geschützten Playground ihre eigenen digitalen Kollegen selbst,
statt auf Beratungshäuser oder Systemintegratoren zu warten.
Kontrolle bleibt dabei kein Lippenbekenntnis: Stichwort Agentic
Journal, das jeden Prompt und jede Datenquelle protokolliert, plus
Kill-Switch bei zu starker Drift vom definierten Outcome. Und weil
"Human in the Loop" für Hofmann der falsche Rahmen ist, prägt er
lieber den Begriff "Expert in the Loop": Der Mensch bewertet die
Qualität der digitalen Mitarbeiter, statt sie nur zu überwachen.
Zum Ende geht es um Hofmanns Buch "The Agentic Enterprise –
Building Organizations that Think, Act, and Learn Autonomously"
(Erscheinungstermin Januar 2026, mehr auf novagentica.com) mit
seinem Zwölf-Module-Framework für CIO, CDO und CHRO, und um die
Preisfrage an die nächste Generation: Hofmanns Rat an seinen Sohn
lautet nicht Sozialwissenschaften, sondern Mathematik, weil Logik
und Anpassungsfähigkeit die eigentliche Kernkompetenz in einer Welt
bleiben, die sich alle fünf Tage ein neues KI-Modell-Release
liefert.
Bei einem Schweizer Mobilfunk-Retailer sitzen in manchen Meetings
längst Agenten mit eigenem Namen und eigener Personalnummer mit am
virtuellen Tisch, erzählt Dr. Martin Hofmann zu Gast bei Mark und
Jens. Hofmann war neun Jahre Group-CIO bei Volkswagen, danach
mehrere Jahre im Silicon Valley und zuletzt CTO beim E-Lkw-Start-up
Volta Trucks, und schreibt gerade an einem Buch über genau das
Thema dieser Folge: das agentische Unternehmen. Den Unterschied
zwischen Chatbot und echtem Agenten macht Hofmann an vier Stufen
fest: von simpler Data Analytics über Machine Learning und
LLM-Chatbots bis zur Agentic AI, die über Schnittstellen wie das
Model Context Protocol (MCP) selbstständig auf Daten zugreift,
Aufgaben ausführt und aus dem eigenen Verhalten lernt. Der
entscheidende Bruch mit der klassischen IT-Denke: Statt einen
Prozess Schritt für Schritt vorzugeben, gibt man nur noch das
Outcome vor (den billigsten Flug buchen, egal über welchen Weg),
und genau das bringt die alte, prozessfixierte ERP-Welt gehörig ins
Wanken. Praktisch wird es bei Hofmanns Konzept der Agent Factory:
Mitarbeitende aus IT, Fachbereich und HR entwerfen in einem
geschützten Playground ihre eigenen digitalen Kollegen selbst,
statt auf Beratungshäuser oder Systemintegratoren zu warten.
Kontrolle bleibt dabei kein Lippenbekenntnis: Stichwort Agentic
Journal, das jeden Prompt und jede Datenquelle protokolliert, plus
Kill-Switch bei zu starker Drift vom definierten Outcome. Und weil
"Human in the Loop" für Hofmann der falsche Rahmen ist, prägt er
lieber den Begriff "Expert in the Loop": Der Mensch bewertet die
Qualität der digitalen Mitarbeiter, statt sie nur zu überwachen.
Zum Ende geht es um Hofmanns Buch "The Agentic Enterprise –
Building Organizations that Think, Act, and Learn Autonomously"
(Erscheinungstermin Januar 2026, mehr auf novagentica.com) mit
seinem Zwölf-Module-Framework für CIO, CDO und CHRO, und um die
Preisfrage an die nächste Generation: Hofmanns Rat an seinen Sohn
lautet nicht Sozialwissenschaften, sondern Mathematik, weil Logik
und Anpassungsfähigkeit die eigentliche Kernkompetenz in einer Welt
bleiben, die sich alle fünf Tage ein neues KI-Modell-Release
liefert.
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