THE BROWSER STRIKES BACK

THE BROWSER STRIKES BACK

vor 8 Monaten
Wie OpenAIs Atlas-Browser selbstständig im Netz agiert
1 Stunde 6 Minuten
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Beschreibung

vor 8 Monaten
Was passiert, wenn der Browser nicht mehr nur ein Werkzeug ist,
sondern selbst zum Akteur wird? Genau diese Frage treibt Mark und
Jens in dieser Folge um. Der Bogen spannt sich von einer ikonischen
AOL-Werbung mit Boris Becker bis zu Atlas, dem neuen KI-Browser von
OpenAI. Atlas klickt, füllt Formulare aus, postet im Agent Mode
selbstständig auf LinkedIn und recherchiert eigenständig. Mark hat
das live ausprobiert, unter anderem für einen automatisierten
LinkedIn-Post und beim Aufräumen des eigenen Mail-Postfachs. Jens
ordnet ein, was daran wirklich neu ist: Microsoft bietet mit
Copilot in Edge längst Zusammenfassungen und Sidebar-Interaktion,
und auch Perplexity und Manus experimentieren mit agentischem
Browsing. Der Unterschied bei Atlas: Man sieht als Nutzer direkter,
was die KI gerade auf der Seite tut, während sie im Agent Mode
eigenständig Aufgaben abarbeitet, von Preisrecherchen über
Wettbewerbsvergleiche bis zu automatisierten Website-Bewertungen
für unterschiedliche Nutzer-Personas. Richtig kritisch wird es beim
Thema Sicherheit: Prompt Injection über unsichtbaren Text auf
Webseiten, das Risiko, dem Browser Zugriff aufs eigene
E-Mail-Postfach zu geben (und damit potenziell auf jedes
Passwort-Reset-Verfahren), und die Frage, wie viel Autonomie man
einer KI im eigenen Online-Banking überlassen will. Mark und Jens
sind sich einig: ein spannendes Feld, das aktuell aber noch mit
viel Vorsicht zu genießen ist. Ein weiterer Aufreger der Folge:
Mittlerweile ist über die Hälfte aller Online-Inhalte KI-generiert,
Tendenz steigend. Die beiden diskutieren den drohenden
„Habsburg-Effekt", wenn Sprachmodelle zunehmend mit von Maschinen
erzeugten Daten trainiert werden, und was das für Websites
bedeutet, die künftig nicht mehr nur für Menschen, sondern auch für
KI-Agenten optimiert werden müssen. Zum Abschluss gibt es wie
gewohnt einen Tooltipp: Jens stellt WhisperFlow vor, ein
Sprache-zu-Text-Tool, das Diktat direkt in jedes Textfeld
überträgt. Laut einer zitierten Beobachtung nutzen manche
Entwicklerteams es nach wenigen Monaten für rund 75 Prozent ihrer
Texteingaben.

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