Gott handelt
4 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Monaten
Nächste Woche starte ich mit dem Kurs „Durch Krisen reifen“.
In diesem Kurs geht man einen Weg mit Elia, ein bedeutender
Prophet in der Bibel.
Krise als Thema. Es scheint, als stecken wir weltweit nur noch in
der Krise. Von einer in die nächste, und noch eine parallel. Dazu
die persönlichen Krisen. Erst heute habe ich erfahren, dass
jemand, den ich mag, an Krebs erkrankt ist. Das macht mich
traurig. Plötzlich ist alles anders. Es ist schwer – auch wenn
wir die Auferstehungs-Hoffnung in uns tragen.
Nicht immer führt uns etwas Schweres in die Krise. Manchmal darf
man dankbar staunen, wo Vertrauen zu Gott gewachsen ist und einen
trägt. Dann ist es schwer – aber keine Krise. Und dann gibt es
Manches, das uns tiefer erschüttert- unser Lebenshaus, ja unseren
Lebensgrund durchrüttelt und die Krise auslöst.
Beim Vorbereiten der ersten Einheit bin ich beim Lesen des
Bibeltextes an einer Sache hängen geblieben: Elia taucht ganz
plötzlich richtig mächtig auf. Ganz klar, als Prophet Gottes
teilt er dem König Israels keine nette Botschaft
mit. Sie wird in die Krise führen. Sie zeugt von Gottes Macht.
Sie zeigt, wie groß der Gott Israels ist. Wie stark.
Und dann – gerade als Elia dem Götzenkult den Kampf angesagt hat,
sagt Gott zu Elia: Geh hier weg. Zieh dich zurück in die Wüste.
Raus aus der Action. Raus aus der Beweisführung, wer der wahre
Gott ist.
Elia hat gesagt und getan, was seine Aufgabe war und nun heißt
es:
Zieh dich zurück. Allein. In die Wüste.
Daran bleibe ich immer hängen.
Wie wäre es mir ergangen an Elias Stelle?
Wäre ich dankbar gewesen, dass Gott mich schützt ? Oder empört,
weil ich jetzt nicht mehr „der“ Prophet sein darf und mitten drin
bin, wenn Gott sich offenbart als HERR dieser Welt…?
Wie geht es mir, wenn ich plötzlich wo rausgenommen werde? Nicht
mehr mit dabei bin? Wenn etwas doch nicht passiert, von dem ich
überzeugt war, dass Gott mich da inspiriert hat oder mich
beauftragt hat?
Einmal hatte ich auf dem Herzen einen Lobpreis-Hauskreis zu
starten. Ich habe eingeladen. Einige kamen. Wir sind gestartet
und nach dem 2. Mal hatten bis auf einen alle abgesagt aus den
verschiedensten Gründen.
Hatte ich falsch gehört? Haben wir die falschen Lieder gesungen?
Wussten die anderen nicht, wie wichtig Loben ist? Mochten sie
mich nicht?....
Man könnte so viele Gedanken spinnen… und wie schnell denken wir,
was andere denken und was vielleicht war und ist und sein könnte…
Vielleicht kommen euch solche Situationen bekannt vor. Sie können
etwas in uns anstoßen und uns in Frage stellen…
Ich merke, diese Stelle in 1. Könige 17, 3 fordert mich immer
wieder heraus:
Wer ist derjenige der handelt und tut? Wer entscheidet, was
passiert?
Gott handelt. Er beauftragt. Er beschützt. Er versorgt. Er zeigt
seine Macht und Größe.
Nicht ich.
Ich bin dabei. Ich mache mit.
Was für ein Privileg.
Und auch was für eine Herausforderung.
In diese – Gottes Hände - will ich mich geben, hineinlegen,
bergen und anvertrauen und mich erinnern, dass ER der Handelnde
ist.
Eine gesegnete Woche,
Eure Damaris Friedrich
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