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Beschreibung
vor 4 Monaten
Die namenlose Ich-Erzählerin in Natasha Browns Roman "Assembly" hat
eine 1A-Aufstiegsgeschichte hingelegt: als Kind jamaikanischer
Eltern hat sie erfolgreich Schule und Universität besucht, sie ist
im Finanz-Sektor in der Londoner City extrem erfolgreich, hat eine
Eigentumswohnung gekauft und einen Boyfriend aus der britischen
Upper Class. Häufig wird sie in Schulen eingeladen, um in Vorträgen
ihre Geschichte zu erzählen, die als Vorzeigebeispiel für eine
mustergültige Aufstiegserzählung herhalten soll. Doch obwohl sie
äußerlich alles erreicht zu haben scheint, treibt die Protagonistin
eine große Anspannung um und an. Die täglichen Erfahrungen von
rassistischer und sexistischer Diskriminierung; das Gefühl, in
ihrer Arbeit und in ihrer Beziehung zum Objekt gemacht zu werden;
als Vorzeigemodell der britischen Gesellschaft herhalten zu müssen,
die vermeintlich das historische Erbe des Kolonialismus überwunden
hat - all das treibt die Ich-Erzählerin um, während sie äußerlich
perfekt funktioniert. Doch sie verweigert sich all diesen
Anforderungen zunehmend, und zwar auf eine radikale und
überraschende Weise. In der aktuellen Folge sprechen wir darüber,
wie Natasha Brown in "Assembly" das Aufsteigernarrativ
auseinandernimmt, um es anders (oder vielleicht auch gar nicht)
zusammenzufügen.
eine 1A-Aufstiegsgeschichte hingelegt: als Kind jamaikanischer
Eltern hat sie erfolgreich Schule und Universität besucht, sie ist
im Finanz-Sektor in der Londoner City extrem erfolgreich, hat eine
Eigentumswohnung gekauft und einen Boyfriend aus der britischen
Upper Class. Häufig wird sie in Schulen eingeladen, um in Vorträgen
ihre Geschichte zu erzählen, die als Vorzeigebeispiel für eine
mustergültige Aufstiegserzählung herhalten soll. Doch obwohl sie
äußerlich alles erreicht zu haben scheint, treibt die Protagonistin
eine große Anspannung um und an. Die täglichen Erfahrungen von
rassistischer und sexistischer Diskriminierung; das Gefühl, in
ihrer Arbeit und in ihrer Beziehung zum Objekt gemacht zu werden;
als Vorzeigemodell der britischen Gesellschaft herhalten zu müssen,
die vermeintlich das historische Erbe des Kolonialismus überwunden
hat - all das treibt die Ich-Erzählerin um, während sie äußerlich
perfekt funktioniert. Doch sie verweigert sich all diesen
Anforderungen zunehmend, und zwar auf eine radikale und
überraschende Weise. In der aktuellen Folge sprechen wir darüber,
wie Natasha Brown in "Assembly" das Aufsteigernarrativ
auseinandernimmt, um es anders (oder vielleicht auch gar nicht)
zusammenzufügen.
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