Damit Leib und Seele zusammenbleiben können
Damit Leib und Seele zusammenbleiben können
3 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Jetzt gleich, quasi, während Sie den Morgenimpuls hören, steige ich
mit noch 24 Frauen in den Bus. Nach langer Vorbereitung und ebenso
langer Vorfreude, startet unsere Pilgerreise nach Assisi, der Stadt
des heiligen Franziskus und der heiligen Klara und seit einigen
Wochen auch des heiligen Carlo Acutis.Wir werden zwei Tage mit dem
Bus fahren und auch zweimal unterwegs übernachten. Natürlich ginge
das auch schneller. Man könnte fliegen oder mit dem Nachtzug fahren
oder mit dem Bus über Nacht und ohne Übernachtungspausen, wie wir
das mit Jugendgruppen schon oft gemacht haben. Aber dieses lange
zusammen Unterwegssein hat was. Die Seele kann in Ruhe mitkommen
und muss nicht erst nachkommen, weil der Körper zu schnell am
anderen Ort ist.Das erinnert mich an eine Geschichte, die ich mal
gelesen habe: Ein westlicher Reisender ist mit einem Eingeborenen
in Nordamerika unterwegs, tagelang, mit schnellem Tempo, wenig
Pausen und zielstrebigem Unterwegssein. Der Reisende will schnell
viel Strecke machen. Nach mehreren Tagen hält der Eingeborene an,
setzt sich hin und rührt sich nicht mehr. Der Reisende fragt
verwundert: "Warum bleibst Du sitzen? Wir müssen doch weiter?" –
Und der Begleiter antwortet ruhig: "Ich warte auf meine Seele. Sie
konnte mit dem schnellen Tempo nicht mithalten!"Ein schönes
Gleichnis für das ruhige Unterwegssein, um miteinander bekannt zu
werden, zu singen und zu beten, zu plaudern und Pausen zu nutzen,
um draußen durchzuatmen, sich zu bewegen und Kraft zu schöpfen.
Vielleicht können Sie zuhause, wie wir heute unterwegs, immer mal
eine Pause machen im umtriebigen Unterwegssein oder Arbeiten, damit
Leib und Seele zusammenbleiben können und nicht atemlos aneinander
vorbeirauschen.
mit noch 24 Frauen in den Bus. Nach langer Vorbereitung und ebenso
langer Vorfreude, startet unsere Pilgerreise nach Assisi, der Stadt
des heiligen Franziskus und der heiligen Klara und seit einigen
Wochen auch des heiligen Carlo Acutis.Wir werden zwei Tage mit dem
Bus fahren und auch zweimal unterwegs übernachten. Natürlich ginge
das auch schneller. Man könnte fliegen oder mit dem Nachtzug fahren
oder mit dem Bus über Nacht und ohne Übernachtungspausen, wie wir
das mit Jugendgruppen schon oft gemacht haben. Aber dieses lange
zusammen Unterwegssein hat was. Die Seele kann in Ruhe mitkommen
und muss nicht erst nachkommen, weil der Körper zu schnell am
anderen Ort ist.Das erinnert mich an eine Geschichte, die ich mal
gelesen habe: Ein westlicher Reisender ist mit einem Eingeborenen
in Nordamerika unterwegs, tagelang, mit schnellem Tempo, wenig
Pausen und zielstrebigem Unterwegssein. Der Reisende will schnell
viel Strecke machen. Nach mehreren Tagen hält der Eingeborene an,
setzt sich hin und rührt sich nicht mehr. Der Reisende fragt
verwundert: "Warum bleibst Du sitzen? Wir müssen doch weiter?" –
Und der Begleiter antwortet ruhig: "Ich warte auf meine Seele. Sie
konnte mit dem schnellen Tempo nicht mithalten!"Ein schönes
Gleichnis für das ruhige Unterwegssein, um miteinander bekannt zu
werden, zu singen und zu beten, zu plaudern und Pausen zu nutzen,
um draußen durchzuatmen, sich zu bewegen und Kraft zu schöpfen.
Vielleicht können Sie zuhause, wie wir heute unterwegs, immer mal
eine Pause machen im umtriebigen Unterwegssein oder Arbeiten, damit
Leib und Seele zusammenbleiben können und nicht atemlos aneinander
vorbeirauschen.
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