Hinter den Kulissen von Think Different! Think AI!

Hinter den Kulissen von Think Different! Think AI!

vor 9 Monaten
Unser Podcast-Workflow mit Riverside, Auphonic und Manus
18 Minuten
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Beschreibung

vor 9 Monaten
Wie baut man eigentlich eine Podcast-Folge, wenn der zweite Host im
Urlaub ist? Mark übernimmt in dieser Sonderfolge solo und nimmt
euch mit hinter die Kulissen von Think Different, Think AI. Statt
der gewohnten Doppelmoderation gibt's diesmal einen
Werkstattbericht: welche Tools und Workflows den Podcast
tatsächlich am Laufen halten und wo KI wirklich hilft und wo sie
einfach nur ein weiteres Werkzeug im Werkzeugkasten ist. Los geht's
beim Cover: Für jede Folge sitzt Jens mit Manus zusammen und lässt
das Episoden-Cover anpassen, inklusive Wiedererkennungswert wie der
Pixel-Grafik im Monkey-Island-Stil und thematischen Symbolen je
nach Thema. Aufgenommen wird über Riverside.fm, das virtuelle
Studio, in dem Gäste per Browser oder App dazugeschaltet werden.
Der eigentliche Clou beim Schnitt: Riverside zeigt das gesprochene
Wort als Transkript pro Sprecher an, sodass sich Versprecher per
Textmarkierung statt per Wellenform herausschneiden lassen,
inklusive AI Voice Cloning, falls ein Wort oder ganzer Satz neu
generiert werden muss. Danach kommt die Feinarbeit: Auphonic
übernimmt Rauschunterdrückung, Pausen-Kürzung und
Lautstärke-Angleichung und schneidet dabei laut Mark klar besser ab
als Adobe Podcast, das sich vor allem bei Atemgeräuschen und
unnötigen Pausen schwertut. Bei Gästefolgen wird der Workflow
komplizierter: Jede Tonspur läuft einzeln durch Auphonic, wird über
Ferrite Recording Studio wieder synchron zusammengeführt und läuft
danach als Gesamtspur noch einmal durch Auphonic, diesmal nur zum
Pausen-Kürzen. Fertig geschnitten landet alles bei Podigee: Titel,
Untertitel, Shownotes und Cover werden gepflegt, die automatische
Transkription aktiviert, und bei Gästefolgen gibt's vor der
Veröffentlichung noch eine Freigabeschleife. Ehrlich wird's bei den
Zahlen: Mark nennt konkrete Download-Werte einzelner Folgen (u.a.
„Boss Level KI" und „KI als Kunde") und die Gesamtzahl Richtung 750
Downloads: kein Reichweiten-Hype, sondern eine nüchterne
Standortbestimmung. Richtig spannend wird's beim Marketing: Neben
klassischen LinkedIn-Posts der beiden Hosts lässt Mark einen
KI-Agenten das eigene Podcast-Transkript auslesen, daraus
Schlagworte extrahieren und passende Social-Media-Beiträge zu genau
diesen Themen suchen, um dort wertschätzende Kommentare mit Link
zur Folge zu hinterlassen. Ein kleines, aber konkretes Beispiel
dafür, wie sich Content-Recycling automatisieren lässt, ohne dass
gleich ein ganzes Marketing-Team dahinterstehen muss. Zum Schluss
ein Blick auf Marks andere KI-Podcast-Experimente, die
unterschiedlich weit auf der Automatisierungsskala liegen: die
Comedy-Show 404 Lachen nicht gefunden, die Lernreise Kopf und KI,
die fiktiven Kriminalfälle von Schattenakte, das Prompting-Format
Prompt Intelligence (dort zeigen sich inzwischen die Grenzen
älterer Prompts bei deutsch-englischen Sprachwechseln) sowie das
englischsprachige AI Revolution im Steve-Jobs-Keynote-Stil. Think
Different, Think AI selbst bleibt dabei die Ausnahme: komplett von
Hand produziert, KI-generierte Stimmen gibt's hier nur im Intro
(einst mit Suno, MusicGPT und ElevenLabs erstellt).

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