“Überlebende der Shoah sterben durch russische Angriffe auf die Ukraine“
Matteo Schürenberg, stellv. Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste e. .
49 Minuten
Beschreibung
vor 6 Monaten
Den Podcast Menschenrechte: nachgefragt der Zeitschrift Die
Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt es seit
nunmehr vier Jahren. In der aktuellen Folgen blicken wir weit
zurück. Und wir spannen den Bogen in die Gegenwart: Die
Vergangenheit holt uns immer wieder ein. Das haben uns die Kriege
in und um Europa gelehrt. Deshalb müssen wir, solange sie noch
unter uns sind, mit den Zeitzeugen sprechen. In der Ukraine gibt es
noch Überlebende der Shoah und ehemalige Zwangsarbeiter: Menschen,
die an ihrem Lebensende wieder im Krieg leben. Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste (ASF) leistet seit 1958 überall dort
Versöhnungsarbeit, wo Menschen unter der Hitlerdiktatur gelitten
haben. So liefert der BerlinOdessaExpress Medizin, Generatoren,
aber auch Rettungs- und Löschfahrzeuge in die Ukraine. Vor wenigen
Wochen hat Matteo Schürenberg eine dieser Hilfslieferungen nach
Odessa begleitet. Er berichtet, wie die Bewohner der Stadt den
regelmäßigen nächtlichen Luftangriffen trotzen, was der Krieg mit
der verdrängten Geschichte Osteuropas und dem Kalten Krieg zu tun
hat und was Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für die Menschen in
Cherson nahe der Front plant. Wir sprechen über Menschen, die Opfer
doppelter Repression geworden sind: In der Sowjetunion wurden
Überlebende des Holocaust nicht selten in den Gulag verschleppt, wo
viele von ihnen an den Strapazen und der Härte des Lageralltags
starben. Unser Gesprächspartner Matteo Schürenberg ist für die
Öffentlichkeitsarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
zuständig. Er begann dort als 19-Jähriger Zivildienstleistender und
kümmerte sich in Brüssel um Holocaustüberlebende. Bis heute haben
28.000 Menschen einen Freiwilligendienst bei Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste absolviert oder an einem der Sommerlager
teilgenommen. Auch darüber sprechen wir in unserer Jubiläumsfolge
anlässlich unseres 4. Geburtstages – hört rein!
Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt es seit
nunmehr vier Jahren. In der aktuellen Folgen blicken wir weit
zurück. Und wir spannen den Bogen in die Gegenwart: Die
Vergangenheit holt uns immer wieder ein. Das haben uns die Kriege
in und um Europa gelehrt. Deshalb müssen wir, solange sie noch
unter uns sind, mit den Zeitzeugen sprechen. In der Ukraine gibt es
noch Überlebende der Shoah und ehemalige Zwangsarbeiter: Menschen,
die an ihrem Lebensende wieder im Krieg leben. Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste (ASF) leistet seit 1958 überall dort
Versöhnungsarbeit, wo Menschen unter der Hitlerdiktatur gelitten
haben. So liefert der BerlinOdessaExpress Medizin, Generatoren,
aber auch Rettungs- und Löschfahrzeuge in die Ukraine. Vor wenigen
Wochen hat Matteo Schürenberg eine dieser Hilfslieferungen nach
Odessa begleitet. Er berichtet, wie die Bewohner der Stadt den
regelmäßigen nächtlichen Luftangriffen trotzen, was der Krieg mit
der verdrängten Geschichte Osteuropas und dem Kalten Krieg zu tun
hat und was Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für die Menschen in
Cherson nahe der Front plant. Wir sprechen über Menschen, die Opfer
doppelter Repression geworden sind: In der Sowjetunion wurden
Überlebende des Holocaust nicht selten in den Gulag verschleppt, wo
viele von ihnen an den Strapazen und der Härte des Lageralltags
starben. Unser Gesprächspartner Matteo Schürenberg ist für die
Öffentlichkeitsarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
zuständig. Er begann dort als 19-Jähriger Zivildienstleistender und
kümmerte sich in Brüssel um Holocaustüberlebende. Bis heute haben
28.000 Menschen einen Freiwilligendienst bei Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste absolviert oder an einem der Sommerlager
teilgenommen. Auch darüber sprechen wir in unserer Jubiläumsfolge
anlässlich unseres 4. Geburtstages – hört rein!
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